Herne

Anschlag auf der A42 geklärt: Mutter gesteht die Tat ihres Sohnes (10) - und er hatte einen Komplizen

Der Stein flog von der A42-Brücke auf das Auto des Herners.
Der Stein flog von der A42-Brücke auf das Auto des Herners.
Foto: Polizei

Herne. Am vergangenen Montag überlebte ein Mann (49) einen Anschlag auf der A42 bei Herne. Auf Höhe der Fußgängebrücke Emscherstraße/Peterstraße durchschlug ein kopfgroßer Stein die Windschutzscheibe seines Autos.

Das 20 mal 30 Zentimeter große Geschoss verfehlte den 49-jährigen Herner nur knapp, streifte den Fahrersitz und blieb im Innenraum liegen.

Die Bochumer Polizei richtete eine Mordkommission ein und fahndete öffentlich nach dem Steinwerfer. Genau eine Woche später ist klar, wer hinter dem Anschlag steckt.

Anschlag auf der A42: Mutter aus Herne gesteht die Tat ihres Sohnes

Eine Mutter aus Herne meldete sich Ende der vergangenen Woche bei der Polizei. Sie teilte den Beamten mit, dass ihr Sohn (10) den Stein von der A42-Brücke geworfen hatte.

Nach dem Geständnis der Mutter geriet dann ein weiterer Junge (9) aus Herne ins Visier der Ermittler. Er soll dabei gewesen und für einen weiteren Steinwurf von der Autobahnbrücke verantwortlich sein.

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Steinwürfe auf der A42 – Kinder warfen mit Steinen von der Brücke

Nur 20 Minuten bevor der kopfgroße Stein durch die Scheibe des Herners flog, traf ein kleinerer Stein die Front eines Autos, das in Richtung Duisburg unterwegs war. Die Fahrerin (41) aus Gelsenkirchen gab gegenüber der Polizei an, dass sie zwei Kinder oder Jugendliche auf der Fußgängerbrücke gesehen hatte.

Deshalb gingen die Ermittler jederzeit von einem Duo aus. Wie die Polizei mitteilte, haben die beiden Kinder die Steinwürfe in der Zwischenzeit zugegeben.

 
 

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