Alle bösen Geister sind vertrieben

Linden/Dahlhausen.  Draußen bleiben müssen nun die bösen Geister, die bei Rennen Unglück bringen könnten: Nach alter Tradition wurden beim Linden-Dahlhauser Kanu-Club wieder neun Rennboote getauft.

Die Sonne lachte, als sich gut 100 Gäste auf dem Vereinsgelände des Wassersportvereins eingefunden hatten. In einer Reihe aufgebockt standen sieben neue Canadier, ein Kajak und ein Fünf-Bänke-Drachenboot, das mit zehn Paddlern plus Trommler und Steuermann auch kleinen Teams in Zukunft ermöglichen wird, ihre Kräfte zu messen. Realisiert werden konnte der lang gehegte Vereinswunsch nach dieser speziellen Bootsklasse letztendlich durch die Unterstützung vieler Bürger, die bei der Sparkassenaktion fleißig für den LDKC gestimmt hatten; der 1. Vorsitzende Ralf Höfgen dankte Dass damit Erfolgsgeschichte geschrieben werden könnte, verriet Höfgen vor der feierlichen Zeremonie. Auf der Westdeutschen- und Deutschen Meisterschaft sicherte sich das „Ruhrpott-Bootsteam” schon einen Meistertitel. Bereits drei Rennbootfahrer des Vereins gehen auch international für den Deutschen Kanuverband an den Start.

Aber auch die Jugend setzt deutliche Zeichen. Dies betonte der stellvertretende Bezirksbürgermeister Friedhelm Nentwig, bevor die wartenden Taufpaten endlich zum Einsatz kamen. „Ich freue mich, hier an der Ruhr einen so aktiven Verein zu haben, der gerade mit seiner Jugend so viele Erfolge feiert.”

Und die werden garantiert auch mit den neuen Booten fortgeschrieben. „Aragón”, die „weiße Elster”, „Lena”, „Whisper”, „Themse”, „Shannon”, „Taja”, „Bever” und „Ruhrpott-Boot” sind ihre Namen. Die meisten der Paten, die sie aus glänzenden Pokalen mit Ruhrwasser übergossen hatten, verbinden schöne Erinnerungen damit. Wie Marlon Steiner, der heute noch vom Pfingstlager im Bergischen schwärmt, oder Torben Deatermann, der seinen Urlaub in London verbracht hat.

 
 

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