Abriss des Opel-Werks I in Bochum-Laer verzögert sich

Nur noch Schuttreste sind geblieben von der Lackiererei (r.) im Opel-Werk I. Der Autobauer hatte den Abriss noch beauftragt. Bis das restliche Werk dem Erdboden gleich gemacht wird, vergeht noch einige Zeit. Der erste Bauabschnitt (links) kann frühestens im April 2016 in Angriff genommen werden.
Nur noch Schuttreste sind geblieben von der Lackiererei (r.) im Opel-Werk I. Der Autobauer hatte den Abriss noch beauftragt. Bis das restliche Werk dem Erdboden gleich gemacht wird, vergeht noch einige Zeit. Der erste Bauabschnitt (links) kann frühestens im April 2016 in Angriff genommen werden.
Foto: www.blossey.eu
Der Abriss des Opel-Werks I kann frühestens im April 2016 beginnen. Das denkmalgeschützte Verwaltungsgebäude könnte einen Abnehmer finden.

Bochum. Der erste Bauabschnitt für die Umgestaltung des Opel-Werks I in Laer verzögert sich weiter. Der Abriss von mehreren Hallen mit 3,7 Millionen Kubikmeter umbautem Raum kann frühestens im April 2016 beginnen – geplant war August 2015.

Der Grund dafür ist die Beschwerde eines beim millionenschweren Ausschreibungsverfahren leer ausgegangenen Abbruchunternehmens beim Vergabesenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf. Dort kommt es am 16. März 2016 zur Verhandlung in dieser Sache. Vorher, so ein Sprecher der Entwicklungsgesellschaft Bochum Perspektive, könne nicht mit dem Abbruch begonnen werden.

Optimismus herrscht im Hinblick auf Vermarktung des unter Denkmalschutz stehenden Verwaltungsgebäudes D I. Bochum-Perspektive-Geschäftsführer Enno Fuchs hatte unlängst davon gesprochen, die Gesellschaft sei in dieser Sache zuversichtlich. Es geht dem Vernehmen nach um den Verkauf von Halle und Grundstück und um ein bis zu achtstelliges Investitionsvolumen.

 
 

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