2017 soll Technischer Betrieb stehen

Jede Menge Platz. Diese Fläche am Harpener Hellweg käme als Standort für den Technischen Betrieb in Frage
Jede Menge Platz. Diese Fläche am Harpener Hellweg käme als Standort für den Technischen Betrieb in Frage
Foto: WAZ
Bochum schreibt den Bau eines zentralen Betriebshofs für die Technischen Dienste aus. Mitte 2017 soll er fertig gestellt sein.

Bochum. Der Neubau eines zentralen Betriebshofs für die Technischen Dienste der Stadt nimmt Fahrt auf. Bis zum Baubeginn werden zwar noch einige Monate ins Land gehen. Das Einzugsdatum hat die Verwaltung aber schon mal festgelegt. Von Sommer 2017 an sollen etwa 450 Beschäftigte am neuen Standort arbeiten und etwa 130 Betriebsfahrzeuge untergestellt sein. Die bislang 17 über das gesamte Stadtgebiete verteilten Standorte werden aufgegeben.

Die Entscheidung des Rats im März, statt eines Neubaus in Eigenregie auf eine wirtschaftlichere Mietlösung zu setzen, wird nun in die Tat umgesetzt. Mit einer europaweiten Ausschreibung wird ein Investor gesucht, „der nach den Vorgaben der Stadt Bochum auf selbst beschafften Flächen einen Betriebshof plant und im Wege eines Neu- oder Umbaus errichtet sowie anschließend an die Stadt Bochum vermietet“, wie es in der Ausschreibung heißt. Bis zu 1,2 Millionen Euro Miete – ohne Nebenkosten – ist die Stadt bereit zu bezahlen. Die Voraussetzung: ein auf 30 Jahre abgeschlossener Mietvertrag.

32.000 Quadratmeter

Eine Fläche von 32.000 Quadratmeter ist nach Berechnungen der Verwaltung für den Betriebshof nötig. Ins Auge gefasst worden war im Vorfeld bereits, als noch von einem Bau in Eigenregie die Rede war, eine Fläche am Harpener Hellweg, der vor Jahren einmal als möglicher Ikea-Standort im Gespräch war. Unterdessen hat es im Zuge der Kostenanalyse Gespräche mit Eigentümern von zwei in Frage kommenden Flächen in der Gegend gegeben.

Ob es auf den Harpener Hellweg hinausläuft oder auf eine Alternative, zu einem früheren Zeitpunkt der Planung waren auch andere Standorte im Gespräch, einige Eckpunkte sind bindend: So muss die Fläche auf Bochumer Stadtgebiet, als Gewerbe- oder Industriegebiet eingestuft und die Erschließung bis Mitte 2017 gesichert sein. Zudem darf das Gelände nicht weiter als drei Kilometer von der nächstgelegenen Auffahrt zum Außenring entfernt sein und darf dabei außerdem nicht durch ein Wohngebiet führen.

Bis Ende des Jahres soll der Rat außerdem noch über den Bau des zentralen Friedhofbetriebshofs entscheiden. Dessen Standort, der Hauptfriedhof am Freigrafendamm, steht zwar seit geraumer Zeit fest. Aber in den letzten Monaten musste erst noch eine Feinplanung ausgearbeitet werden, die demnächst der Politik zur Entscheidung vorgelegt werden soll. Im nächsten Jahr ist der Baubeginn vorgesehen.

 
 

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