2011 endet mit Riesenverlust für Opel

In einem Brief an die Mitarbeiter hatte Rainer Einenkel, Betriebsratschef des Bochumer Opelwerks, sich vehement gegen die jüngsten Schließungsgerüchte gewandt und auf verbindliche Verträge hingewiesen. Opel-Bochum zu schließen, werde auch diesmal nicht gelingen.
In einem Brief an die Mitarbeiter hatte Rainer Einenkel, Betriebsratschef des Bochumer Opelwerks, sich vehement gegen die jüngsten Schließungsgerüchte gewandt und auf verbindliche Verträge hingewiesen. Opel-Bochum zu schließen, werde auch diesmal nicht gelingen.
Foto: ddp
Was wir bereits wissen
Das letzte Quartal 2011 bei Opel verlief genau so übel wie das dritte Quartal, erfuhr die WAZ. Gerüchte, das Minus liege insgesamt bei um die Milliarde Dollar, verdichten sich. Am Donnerstag, 16. Februar, legt General Motors die Zahlen vor.

Bochum.. Tiefrote Zahlen zu Opel wird General Motors am Donnerstag in Detroit in der Konzernjahresbilanz bekannt geben. Anhaltende Gerüchte, das das GM-Europageschäft mit Opel und der Schwesterfirma Vauxhall 2011 an die eine Milliarde Dollar Verlust gemacht haben, verdichten sich.

Laut manager magazin online liegt der Verlust sogar noch über einer Milliarde Dollar, u.a. wegen der Werksschließung in Antwerpen und wegen der Insolvenz von Saab. Ende Juni 2011 lag der Verlust noch bei 100 Millionen Dollar, 300 Millionen Dollar weniger als im Jahr davor. Im dritten Quartal, wegen einstürzender Märkte in Südeuropa, stieg der Verlust dramatisch an - auf 580 Millionen Dollar. Das hat sich im vierten Quartal so fortgesetzt, erfuhr die WAZ.