Bochum

Bochumerin (23) hat ihren Hund zurück! „Ich bin das glücklichste Mädchen der Welt!“

Verena und Rala sind nach zwölf Tagen endlich wieder vereint.
Verena und Rala sind nach zwölf Tagen endlich wieder vereint.
Foto: Privat
  • Vor zwölf Tagen büxte Panikhund Rala aus
  • Besitzerin Verena Schweppe suchte verzweifelt nach der Hündin
  • Nun ist der Vierbeiner sogar mutiger als zuvor

Bochum. Verena Schweppe war der Verzweiflung nahe. Elf Tage suchte sie aufopferungsvoll nach ihrer entlaufenen Hündin Rala. Das Problem: Rala durfte weder gerufen, noch angelockt werden.

Erst vor einem Monat kam sie aus Griechenland nach Deutschland. Mit im Gepäck: Eine mächtige Packung Angst und Respekt vor Menschen.

Bis zuletzt hatte die 23-Jährige die Suche nicht aufgegeben. Am Dienstagabend dann der Erfolg: Eine 20-jährige Bochumerin hatte die Mischlingsdame entdeckt.

Hund nur 2,5 Kilometer von zu Hause entfernt

„Es war total skurril“, erzählt Schweppe. „Nach der Arbeit am Dienstag habe ich mit Freunden knapp vier Stunden nach Rala gesucht.“ Doch die Suche blieb wie die Tage zuvor erfolglos. „Die Stimmung war grauenhaft, ich war richtig traurig.“

In dem Moment erreicht Schweppe ein Anruf - Ihre Schwester ist dran. Sie solle unbedingt bei Facebook schauen. Dort hatte die 20-jährige Tabea ein Bild von einem Hund gepostet, der aussah wie Rala. „Kurze Zeit später rief mich Tabea an und teilte mir mit, dass Rala bei ihr sei“, so die überglückliche Tierlieberhaberin.

„Ich bin sofort zur Maarbrücke gerast, aus dem Auto gerannt, und habe meinen Hund in den Arm geschlossen“, freut sich Schweppe. Die Polizei hätte noch ermitteln müssen, ob sie denn tatsächlich die Hundehalterin sei.

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Rala mutiger als zuvor

Rala sei zwar ziemlich abgemagert, aber sie habe keine bleibenden Schäden davon getragen. Ein Tierarzt fand nicht eine einzige Zecke am Körper des Hundes. „Sie schläft und frisst viel, ist gut drauf und froh wieder zu Hause zu sein“, berichtet Schweppe. Panikhund Rala scheint sogar mutiger als zuvor.

„Sie hatte sogar noch ihre Leine um. Aber sie roch ganz schrecklich nach Pferdemist. Vielleicht hat sie einige Nächte in einem Pferdestall verbracht“, mutmaßt die junge Besitzerin.

Einer Sache sei sie sich nun sicher: „Noch einmal wird sie mir nicht entlaufen. In Zukunft werde ich sie doppelt und dreifach sichern.“

 

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