Bochum

Twitter-Bild: Sperrung der Brüderstraße in Bochum hielt wohl nur 11 Minuten - dann schob ein dreister Autofahrer sie einfach zur Seite

Palmen stehen am Donnerstag, 22.02.2018 in Bochum auf dem Bürgersteig der Brüderstraße. Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services
Palmen stehen am Donnerstag, 22.02.2018 in Bochum auf dem Bürgersteig der Brüderstraße. Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services
Foto: Ingo Otto

Bochum. Die noch recht frische Sperrung der Brüderstraße in Bochum wird von manchen Autofahrern offenbar bereits missachtet. Das zeigt das Foto eines Twitternutzers, das aktuell veröffentlicht worden ist.

Darauf zu sehen: Ein weißer SUV, der gerade an der zur Seite geschobenen Baustellenbake vorbeifährt, die eigentlich als Sperre dienen sollte.

Dazu schreibt der Nutzer: „Die Sperrung der Brüderstrasse hat heute 11 Minuten gehalten, bis SUV-Beifahrer ausstieg, um Sperre zu verschieben. Seitdem ist wieder Durchgangsverkehr im Bermuda3eck. Wie dreist Manche sind..“

Dazu sagt Volker Schütte von der Polizei Bochum: „Das sollte man natürlich nicht machen, das wird auch bestraft.“ Wer beobachtet, dass die Begrenzung ignoriert wird, solle sich direkt bei der Polizei melden, was bei dem besagten Tweet wohl auch passiert ist.

Nutzer bedankt sich bei Polizei

Denn unter dem Post bedankt sich der Nutzer bei der Bochumer Polizei. „Das nenne ich mal schnell reagiert! Alles wieder gut! Danke an polizei_nrw_bo und auch das Tiefbauamt der bochum_de für die Maßnahme an sich und den Einsatz in den Abendstunden! bermudadreieck ist deutlich leiser und sicherer!“

Wer die Baken übrigens zur Seite schiebt, um trotz Verbotes in diesem Bereich auf die Brüderstraße zu gelangen, der muss laut Schütte übrigens mit einer Strafe von mindestens 25 Euro rechnen.

Das ist der Grund für die Sperrung

Die Bochumer Brüderstraße ist seit dem 1. März teilweise für Autos gesperrt. In der Zeit von 19 bis 5 Uhr gilt ein Durchfahrtsverbot.

Der Grund sind Autofahrer, die auf der Straße am Bermuda3Eck gefährliche Fahrmanöver mit ihren Autos vollzogen haben, wie von der Stadt zu hören ist. Beispielsweise sollen PS-starke Autos dort besonders schnell gefahren sein, um damit zu imponieren.

 
 

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