Zufrieden mit Höhlenmarkt: „Kitsch gibt es hier nicht“

Das große Angebot lockte viele Besucher in die Höhle. Foto: Uta Baumeister
Das große Angebot lockte viele Besucher in die Höhle. Foto: Uta Baumeister

Balve..  Der vierte Balver Höhlenmarkt „form und art“ war gestern erneut ein Publikumsmagnet. Es interessierten sich so viele Kunsthandwerksliebhaber für das Angebot, dass bereits eine Stunde nach Öffnung kein Parkplatz mehr frei war.

Der Veranstalter Jürgen Hämel und seine Frau Elisabeth zeigten sich mit dem Besucherandrang sehr zufrieden. „Das Angebotsniveau muss passen, sonst hat ein Kunsthandwerkermarkt keine Chance“, begründete Elisabeth Hämel ihr Erfolgskonzept. Das Angebot stimmte auch die Besucher zufrieden. „Dieser Markt hebt sich deutlich von den üblichen Märkten ab. Kitsch findet man hier nicht“, zog eine Besucherin ihr positives Fazit. An mehr als 50 Ständen boten die Aussteller von Holzschnitzereien über Schmuck bis hin zu Bekleidungsaccessoires eine bunte Vielfalt von selbst hergestellten Produkten des Kunsthandwerks.

Beeindruckend waren die Bilder des Malers Egon Soppe aus Bottrop-Kirchhellen, der erstmals in der Balver Höhle ausstellte und der begeistert von dem außergewöhnlichen Ambiente war. Bekannt unter dem Künstlernamen Eppos stellte er gestern Werke seines Zyklus’ „Höhlenbilder“ vor, die er aus einer Masse aus Farbe und Marmorgips auf Sperrholzplatten geschaffen hatte. Dies gibt den Bildern mit ihren Höhlenfiguren eine hervorgehobene Kontur, die an Felswände erinnert.

Außergewöhnlichen Schmuck bot die Iserlohner Ausstellerin Kerstin Buse mit ihren glitzernden Weihnachtsspinnen. Hintergrund ihres Spinnendesigns sei die Legende der Weihnachtsspinne, deren Spinnweben im Tannenbaum das Christkind in Lametta umgewandelt habe, berichtete sie den Interessierten.

Am Stand von Miss Hippy aus Dortmund hingegen ging es weniger weihnachtlich zu. Sie bot erstmals auf einem größeren Markt kleine Monster und Handytaschen aus Fleece an. Neben Honig und Weinen gab es auch andere Leckereien. Feinschmecker griffen am Stand von Jule’s Käsekiste gerne beim Atta-Käse zu, der tief in der Atta-Höhle gereift ist.

Stärken konnten sich die Besucher im Schützenheim. Hier sorgten Garbecker Frauen unter Leitung von Susanne Schnadt für das leibliche Wohl.

Auch im kommenden Jahr werde der Höhlenmarkt aufgrund des Erfolgs veranstaltet, erklärte Elisabeth Hämel. Kunsthandwerksliebhaber sollten sich darum den Termin am 28. Oktober 2012 schon im Kalender notieren.

 
 

EURE FAVORITEN

Warum sich die Polizei bei Fahndungen nicht direkt an die Öffentlichkeit wendet

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.
Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

Warum sich die Polizei bei Fahndungen nicht direkt an die Öffentlichkeit wendet

Beschreibung anzeigen