Viele besondere Momente beim Segelflug-Sommerlehrgang

Küntrop..  Zwei Wochen Flugplatz, 13 Flugtage und jede Menge gute Laune. Das ist das Resümee des Sommerlehrgangs 2013 auf dem Flugplatz Küntrop.

Die Segelflugzeuge des Vereins machten insgesamt 189 Starts und waren ungefähr 113 Stunden in der Luft. „Es zählen nicht nur Daten, vielmehr sind es die fliegerischen Momente, die einen Sommerlehrgang für jeden Piloten zu einem ganz Besonderen werden lassen“, so Marie Kneer, Mitglied im LSV Sauerland. Von diesen Momenten gab es im Lehrgang sehr viele. So flog der 14-jährige Garbecker Alexander Dippong zum ersten Mal alleine. Daniel Sensenschmidt flog das erste Mal einen leistungsstarken Einsitzer des Luftsportvereins und absolvierte seine zweite Prüfung auf dem Weg zum Segelflugzeugführer.

In zwei Wochen viel erreicht

Dass man in zwei Wochen viel erreichen kann, beweisen jedoch nicht nur die beiden Schüler des Luftsportvereins. Auch die Gäste aus Oberschleißheim waren sehr erfolgreich – Flugschülerin Katrin Lipps verdoppelte ihre Flugstunden-Anzahl, flog ebenfalls zum ersten Mal einen so leistungsstarken Einsitzer und erhielt ihre Berechtigung, hinter einem Motorflugzeug zu starten: „Ich bin einfach nur begeistert von diesen zwei Wochen. Die Atmosphäre hier im Verein ist unbeschreiblich schön, da macht unser Hobby noch viel mehr Spaß“, so Katrin Lipps.

Von dieser Atmosphäre waren auch die beiden Schnupperflieger Marwin Nübold und Florian Peschen begeistert, die ihre acht Schnupperflüge genossen. Das Fliegen faszinierte sie so sehr, dass sie beschlossen, ihre Segelflug-Ausbildung beim LSV Sauerland zu beginnen. Doch nicht nur die jüngeren, sondern auch zwei altbekannte Gesichter nahmen am Lehrgang teil. Günther Schmidtchen und Klaus Wassermann entdeckten ihre Leidenschaft zum Segelflugsport wieder: „Das ist wie Fahrradfahren, das verlernt man nicht“, schwärmt Günther Schmidtchen, dem es gelang, sechs Stunden am Stück zu fliegen.

Stolz auf Talente

Nicht nur die Segelflieger, auch die Motorflieger des Luftsportvereins waren aktiv. So gab es im Lehrgang einen „Allein-Flieger“ mehr und zwei Schlepp-Berechtigungen wurden absolviert. Doch nicht nur im heimischen Sauerland waren die Piloten erfolgreich. Matthias Schucka erflog auf einem Qualifikations-Wettbewerb in Roitzschjora den fünften Platz, wodurch er sich für die Deutsche Meisterschaft der Junioren im Segelflug 2014 qualifizierte. „Wir sind sehr stolz darauf, solch talentierte junge Flieger zu haben und ihnen jederzeit ein Segelflugzeug für Wettbewerbe oder ähnliches zur Verfügung stellen zu können“, so Segelflugleiter Peter Braukhaus.

 

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