SuS Eisborn stolz auf „architektonisches Schmuckstück“

Vikar Wilhelm Grothe weiht das neue Sportheim des SuS Eisborn ein.
Vikar Wilhelm Grothe weiht das neue Sportheim des SuS Eisborn ein.
Foto: Claudia Heinemann

Eisborn..  „Es ist vollbracht.“ Mit der Einweihung des neuen Sportheims an der „Mailinde“ hat der SuS Eisborn am Wochenende einen weiteren Meilenstein für die Zukunft der Vereinsgeschichte gelegt.

Das frisch errichtete Domizil wird zwar schon seit einigen Wochen genutzt, die Würdigung der zwei Jahre langen Arbeit, die zum Bau des „architektonischen Schmuckstücks“ – wie Bürgermeister Hubertus Mühling es bezeichnete – nötig waren, fand aber erst am Wochenende mit einem großen Festakt statt.

Fleißige Helfer und Unterstützer

Dabei sollten vor allem diejenigen im Fokus stehen, die zum Bau der Unterkunft nebst dazugehörigem Umfeld beigetragen haben. „Alle Helfer, Sponsoren und Unternehmen namentlich zu erwähnen, würde den zeitlichen Rahmen sprengen, daher konzentriere ich mich auf fünf Personen, die sich durch besondere Leistungen um das neue Sportheim verdient gemacht haben“, erklärte der SuS-Vorsitzende Georg Schulte. Namentlich sind dies Bauplaner Michael Krekeler, der seine Erfahrung und seine Fachkenntnisse zweimal in der Woche vor Ort eingebracht hat, sowie Bauleiter Eberhard Peters, der nicht nur die Aufsicht führte, sondern während der kompletten Bauphase selbst Hand angelegt hat.

Dies trifft ebenso auf Matthias (Matze) Gurski und Ingo Rüth zu, die vom ersten Tag bis zur Einweihungsfeier mit Zusatzschichten und unermüdlichem Einsatz ehrenamtlich gearbeitet haben. „Wir können Euch dafür gar nicht genug danken“, so Schulte, der auch Bauunternehmer Theo Lenze nicht unerwähnt ließ. „Du hast innerhalb von vier Wochen den kompletten Rohbau hochgezogen und darüber hinaus insgesamt sechs Wochen ohne Lohn für den SuS gearbeitet.“

Dass der Verein nun endlich ein eigenes Vereinsheim hat und sich die Spieler nicht länger in der alten Dorfschule umziehen müssen, verdankt der SuS auch Hans Schulte, der als Grundstückseigentümer den Pachtvertrag mit der Stadt verlängert hat. „Ohne diese Vertragsverlängerung hätten wir das Projekt niemals realisieren können.“

Finanziert wurde das Vereinsheim zum größten Teil von den 100 000 Euro der Stadt. Gut angelegtes Geld, wie Bürgermeister Hubertus Mühling findet, denn die neue Sportstätte biete nicht nur der Jugend eine Zukunft, sondern gefalle ihm auch architektonisch sehr gut. „Das, was ihr hier geschaffen habt, festigt die Zukunft des Vereins“, sagte Mühling. „Und ist obendrein für die gesamte Stadt etwas ganz tolles“, ergänzte Ortsvorsteher Martin Danne.

100 Bauplanungstreffen

Zu den Gratulanten zählten auch Sparkassenleiter Anton Lübke nebst Scheck und Marie-Theres Schulte, die im Namen aller Dorfvereine gratulierte. Und da sich Georg Schulte für sein großes Engagement unter anderem während der insgesamt 100 Bauplanungstreffen im Hotel zur Post schließlich nicht selbst loben kann, übernahm das Kassierer Klaus Schulte.

Nach so vielen Danksagungen fehlte am Wochenende nur noch die Segnung des neuen Domizils und des neu gestalteten Außenbereichs durch Vikar Wilhelm Grothe, bevor für die vielen Ehrengäste und Besucher der Startschuss zum Feiern fiel.

 

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