Note 1 für Jan Bathe und Viktor Bruch

Foto: Richard Elmerhaus
Die Firma Rickmeier aus Garbeck ist stolz auf ihre beiden Auszubildenden Jan Bathe und Viktor Bruch

Garbeck..  Sie haben vor der Südwestfälischen Industrie- und Handwerkskammer ihre Lehrabschlussprüfung zum Zerspanungs- bzw. Industriemechaniker mit der Note „Sehr gut“ bestanden. „Was Jan und Viktor geleistet haben, ist großartig. Die Note 1 ist der Lohn für ihre sehr gute Arbeit im Betrieb und in der Berufsschule“, freut sich Ausbildungsleiter Michael Volmer mit den beiden jungen Facharbeitern, die von der Firma Rickmeier einen Arbeitsvertrag erhalten haben.

Dass Zerspanungsmechaniker Viktor Bruch (Menden) und Indus­triemechaniker Jan Bathe (Beckum) sowohl in Theorie als auch Praxis die Note 1 erhielten, ist auch bei der Firma Rickmeier, die Jahr für Jahr jungen Menschen die Chance zur Ausbildung in verschiedenen Berufssparten gewährt, nicht der Alltag. „Es gab in diesem Jahr im Bereich der Südwestfälischen Indus­trie und Handelskammer Hagen insgesamt 6000 Auszubildende, die die Lehrabschlussprüfung absolviert haben. Dass Jan und Viktor unter die besten 180 gekommen sind und zur Feierstunde mit Überreichung der Urkunden nach Hagen eingeladen wurden, freut uns Ausbilder natürlich“, sagen Michael Volmer und Ralf Blumenkamp.

Große Freude herrschte nach der Prüfung auch bei Viktor Bruch und Jan Bathe, dem das Lernen leicht von der Hand gegangen ist. „Ich habe nicht stundenlang gebüffelt. Mein Beruf macht mir einfach Spaß, denn ich wusste noch während der Schulzeit, dass ich Indus­triemechaniker werden möchte“, erzählt der junge Facharbeiter aus Beckum. Er schickte vor 3,5 Jahren sein Bewerbungsschreiben an die Firma Rickmeier. Wenig später wurde er zum Vorstellungsgespräch geladen und dann der Ausbildungsvertrag unterzeichnet.

Eine so schnelle Unterschrift unter einen Ausbildungsvertrag ist nicht der Alltag, aber in der Firma Rickmeier die Normalität. „Bei uns gibt es keine Hinhaltetaktik, denn sie ist unfair gegenüber dem Bewerber“, betont Michael Volmer.

Studium an Fachhochschule

So schnell wie bei Jan Bathe ging es auch bei Viktor Bruch. Die Betreuerin vom Arbeitsamt legte ihm einen Stapel von Vorschlägen vor, aus denen sich der Mendener die Firma Rickmeier herausfilterte. „Viktor hat sich im Vorstellungsgespräch sehr gut verkauft. Wir spürten sofort sein riesiges Interesse an der Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker. Deshalb haben wir ihn gleich am nächsten Tag einbestellt, um einen Lehrvertrag mit ihm abzuschließen“, strahlt Michael Volmer ebenso wie Viktor Bruch, der ebenso wie Jan Bathe der Firma Rickmeier erhalten bleibt. Allerdings bildet sich der junge Facharbeiter weiter. Gleich nach der Abschlussprüfung hat Viktor Bruch mit einem Maschinenbaustudium begonnen, und zwar an der Fachhochschule in Iserlohn. Nach 4,5 Jahren möchte er seinen Bachelor absolvieren.

Ausbildungsleiter Michael Volmer, der es begrüßt, wenn sich die jungen Mitarbeiter durch ein berufsbegleitendes Studium weiter bilden, möchte die beiden Fachkräfte gern langfristig an die Firma Rickmeier binden, die im technischen Bereich auch im nächsten Jahr drei Auszubildende auf die Lehrabschlussprüfung nach 3,5 Jahren vorbereiten wird.

 

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