Neues Vereinsheim sichert SuS das Überleben

Beim Bau des neuen Vereinsheims auf dem Eisborner Sportplatz „Mailinde“ packen die Mitglieder kräftig mit an.
Beim Bau des neuen Vereinsheims auf dem Eisborner Sportplatz „Mailinde“ packen die Mitglieder kräftig mit an.
Foto: WP

Eisborn..  Die Mitglieder des SuS Eisborn spucken in die Hände. Denn sie sind dabei, am Rand ihres Sportplatzes ein Vereinsheim zu bauen, um als Fußballverein überleben zu können. So sieht es der 1. Vorsitzende Georg Schulte. „Wenn wir als kleiner Verein angesichts der demografischen Entwicklung überleben wollen, dann müssen wir unseren Sportplatz sanieren und ein Vereinsheim bauen, das modernen Ansprüchen genügt.“

Um diesen hehren Gedanken in die Tat umzusetzen, entschloss sich der Vorstand vor geraumer Zeit, auf einen Kunstrasenplatz zu verzichten, weil das Geld nicht reichte, und stattdessen ein Clubhaus auf der „Mailinde“ zu bauen. Hier wurde bereits am vergangenen Samstagmorgen von der Firma Hilgenroth und den Sportlern innerhalb von drei Stunden die Bodenplatte gegossen. Betonmischer auf Betonmischer rollte zur „Mailinde“, wo die 40 Kubikmeter Beton unter Anleitung der Profis aus Sundern verteilt wurden.

„Es läuft sehr gut bei uns. Unsere Mitglieder leisten eine Menge ehrenamtliche Arbeit. Deshalb werden wir das Richtfest auch in einem großen Rahmen feiern“, kündigte der 1. Vorsitzende im Gespräch mit dieser Zeitung die Dankeschön-Veranstaltung schon frühzeitig an. „Das genaue Datum werden wir noch bekanntgeben.“

Diesen Termin nicht genau fixierend, hat Georg Schulte aber ­genaue Vorstellungen darüber, wie die nächsten Bauabschnitte beendet werden sollen. „Bis zum Winter soll der Bau fertig sein, damit im Inneren gearbeitet werden kann. Nutzen möchten wir den Neubau ab Sommer 2013“, sagt der SuS-Chef.

Um dieses Ziel zu erreichen, verpflichtete der Vorstand des SuS Eisborn mit dem Bauunternehmer Theo Lenze aus der Asbeck ein Vereinsmitglied. „Theo kommt aus unserer Altherren-Mannschaft, und deshalb war es für uns selbstverständlich, den Auftrag im Dorf zu lassen“, erklärte Georg Schulte auf der Baustelle.

Allein auf sich gestellt, würde der AH-Fußballer Lenze den Termin nicht einhalten können. Deshalb werden die Mitglieder des SuS Eisborn auch beim Bau des 160 Quadratmeter großen Vereinsheims kräftig mit ins Rad packen. „Jeden Freitag und Samstag helfen ehrenamtliche Kräfte von uns mit“, sagt Georg Schulte, der mit Blick auf den Neubau von einer „Investition in die Zukunft“ spricht.

„Zukünftig“, so kündigte der Vorstands-Vorsitzende des SuS an, „können sich die Zuschauer im Aufenthaltsraum mit Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen und durch die zwei riesigen Fensterscheiben unsere Spiele verfolgen.“

 
 

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