Grundlehrgang endet mit sehr gutem Resultat

Foto: Richard Elmerhaus
Ausbildung wird nach Aussage von Stadtbrandinspektor Frank Busche groß geschrieben.

Balve..  Deshalb stehen immer wieder Grundlehrgänge auf dem Programm der Freiwilligen Feuerwehr Balve, um die Feuerwehrfrauen und -männer zu schulen, und zwar in der Brandbekämpfung und im technischen Bereich.

Die Module drei und vier, so nennt Stadtbrandinspektor Frank Busche die verschiedenen Bereiche, beinhalten die technische Hilfe. Sie waren das Thema am Samstag in und vor dem Gerätehaus der Löschgruppe Balve. „Heute fragen wir die Kenntnisse über die Geräte bei den Prüflingen ab, die zur technischen Hilfe benötigt werden. Dazu gehören unter anderem Schere, Spreizer, Motorsäge, Stromerzeuger, Lüfter, Rettungs-Zylinder und Motortrennschleifer“, zählt der Stadtbrandinspektor die Aufgabenpalette vor.

Da die Feuerwehrfrauen und -männer bereits wissen, wie sie sich im Ernstfall verhalten müssen, wollten die Prüfer Heiner Tillmann (Lehrgangsleiter), Udo Perschke, Ernst-Reiner Schulte, Christopher Biehs, Michael Schmale, Markus Grothe, Sebastian Steiner, Patrick Schäfer und „Oberschiedsrichter“ Frank Busche von den 22 Teilnehmern des Grundlehrgangs wissen, ob sie im Einsatz die zahlreichen technischen Geräte problemlos bedienen können.

Kein Automatismus

Nach Abschluss der Prüfung konnte Stadtbrandinspektor Frank Busche verkünden: Alle Feuerwehrfrauen und Männer haben nicht nur bestanden, sondern mit überdurchschnittlichen guten Noten. Das Ergebnis von Theorie und Praxis ist sehr gut. Das war bei anderen Grundlehrgängen nicht immer der Fall. Diese Qualifikation ist die Grundlage dafür, dass die 22 Prüflinge die Chance haben, nach zwei Jahren aktivem Dienst und Teilnahme an den Übungen, zu Oberfeuerwehrfrauen und -männern befördert zu werden. Einen Automatismus für die Beförderung gibt es aber nicht. „Diese Entscheidung trifft die Wehrleitung“, sagt Frank Busche, der hofft, dass die guten Prüflinge jetzt auch noch den Atemschutzgeräteträger-Lehrgang auf Kreisebene absolvieren. Ehrgeizig genug sind sie, denn nach Angabe des Stadtbrandinspektors gaben sich die Prüflinge nicht mit dem 40-stündigen Grundlehrgang zufrieden, sondern haben in ihren Löschgruppen zusätzlich Weiterbildung betrieben.

Glänzendes Prüfungsergebnis

Nicht zuletzt darauf führt Stadtbrandinspektor Busche das glänzende Prüfungsergebnis zurück. „Die meisten Lehrgangsteilnehmer haben die Prüfung mit sehr gut und gut bestanden“, sagt der Feuerwehr-Chef aus Beckum.

 

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