„Für einen tot gesagten Verein sind wir auf einem guten Weg“

„Oskar“ Müller (links) bleibt Vorsitzender der SG Balve/Garbeck. Martin Oberste steigt vom Beisitzer zum 3. Geschäftsführer auf.
„Oskar“ Müller (links) bleibt Vorsitzender der SG Balve/Garbeck. Martin Oberste steigt vom Beisitzer zum 3. Geschäftsführer auf.
Foto: WP

Balve..  Christian „Oskar“ Müller bleibt Vorsitzender der SG Balve/Garbeck. Einstimmig fiel das Votum gestern Abend im Haus Padberg für den Präsidenten aus. „Jetzt zurückzutreten, wäre zu einfach. Mit mir ist die erste Mannschaft abgestiegen, mit mir soll es nun auch wieder aufwärts gehen“, sagte Müller und dankte für das ihm entgegen gebrachte Vertrauen.

Dass der aktuelle Tabellenzehnte der Kreisliga B wieder besseren Zeiten entgegenstürmt, glaubt auch Trainer Thorsten Otte. „Für einen tot gesagten Verein sind wir auf einem guten Weg“, erklärte der Coach und ging noch einen Schritt weiter: „Mit vier externen Zugängen und fünf Spielern aus der A-Jugend sind wir in der nächsten Saison breiter aufgestellt. In zwei, drei Jahren wird es möglich sein, an die A-Kreisliga anklopfen zu können.“

150 Kinder und Jugendliche

511 Mitglieder zählt die SG Balve/Garbeck aktuell, davon 150 Kinder und Jugendliche. Im Vorstand genießt nicht nur der Vorsitzende „Oskar“ Müller Vertrauen, sondern auch der 2. Kassierer Klaus Troost, Geschäftsführer Ulrich Stracke und der 3. Kassierer Lutz Schulte, die von der Versammlung in ihren Ämtern bestätigt wurden. Daniel Schwermann übernimmt den Posten des Kassenprüfers für Ralf Runte, und Martin Oberste steigt vom Beisitzer zum 3. Geschäftsführer im Verein auf. „Beisitzer war immer so eine schwammige Angelegenheit“, begründete Müller diesen Schritt.

Im nächsten Jahr feiert die SG Balve/Garbeck ihr 25-jähriges Jubiläum. Der Club-Chef warb dafür, dass sich aus jeder Mannschaft zwei Leute finden und kleine Organisationsteams für die Erstellung einer Festzeitschrift, für die Organisation eines Turniers und eine Feier in der Garbecker Schützenhalle bilden. Auch der 2. Vorsitzende Volker Griese appellierte an das Engagement der Mitglieder: „Ein halbes Jahr ist eine überschaubare Belastung. Und auch der Vorstand lässt Euch nicht alleine mit der Vorbereitung.“

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