Feurige Nacht der Show beim Balve Optimum

Laser-Spektakel bei der Nacht der Show. Sie war der Höhepunkt im Rahmenprogramm des Balve Optimum.
Laser-Spektakel bei der Nacht der Show. Sie war der Höhepunkt im Rahmenprogramm des Balve Optimum.
Foto: WP
Der Reitplatz brannte lichterloh. Nichts Bedrohliches, sondern die „Firedancer“ spielten im Reitstadion Wocklum im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Feuer. Sie jonglierten mit ihm, sprangen über brennende Seile und schwangen brennende Hula-Hoop-Reifen um ihre Taillen. Es war der feurige Abschluss einer heißen Nacht der Show beim Balve Optimum.

Balve.. Die Feuer-Choreographie mit der Lasershow – die allerdings auf den überdachten Stadionplätzen nur schwer zu überblicken war – punktete vor allem beim jüngeren Publikum. Den meisten Applaus gab es aber für das Team Neuss, dem erfolgreichsten Voltigier-Verein der Welt.

Akrobatik-Künstler aus Neuss begeistern

Die Kunst-, Turn- und Akrobatikübungen auf dem Pferderücken von „Arcansor“ begeisterten auch diejenigen, die mit Pferdesport weniger gut vertraut sind. Die Akrobatik-Künstler boten eine faszinierende Mischung aus Gleichgewicht, Kraft, Spannung, Beweglichkeit und Rhythmusgefühl. Das Team Neuss bewies im strömenden Regen Mut und Kreativität und zog damit die Zuschauer in seinen Bann.

Hohen Unterhaltungswert hatte auch die Hindernisfahrt der vier Ponykutschen. Am Ende gewann Karl-Heinz Wanstrath die goldene Schleife. Der Pony-Viererzugfahrer des Reit- und Fahrvereins Fürstenau setzte sich vor den Teams von Wilhelm Tischer, Michael Bügener und Sven Kneifel durch. Der anspruchsvolle Parcours durch Pylonen animierte nicht nur die Ponykutscher zu Höchstleistungen, sondern auch die Zuschauer zum Anfeuern.

„Schäferin“ Anne Krüger und ihre Show tierisch gut

Weniger spektakulär, dafür aber mit viel tierischer Tricktechnik, wartete die „Schäferin“ Anne Krüger mit ihren vier Ziegen auf, die – angeführt von fünf Hunden – über Hürden sprangen und auf ein Fahrzeug stiegen, mit dem sie unter dem tosenden Beifall der Zuschauer aus dem Reitstadion gefahren wurden. Unterstützt wurde Anne Krüger von ihrer neunjährigen Tochter Carla. Die harmonische Show der Tiere verdiente das Prädikat tierisch gut.

Das Airtrack-Team musste dem schlechten Wetter Tribut zollen und auf Grund des Regens eine abgespeckte Stunt-Version präsentieren. Die spektakuläre Show kam beim Publikum gut an. Mit zwei „Lennegeistern“ ging das Werdohler Stadtmarketing auf Werbetour.

Toni Clark spielt auf einer Zenflöte aus Bambusrohr

Besinnlich – aber auch etwas unruhig – wurde die Nacht der Show beim Auftritt von Toni Clark, der auf einer aus Bambusrohr geschnitzten Zenflöte der Veranstaltung eine akustische Note gab. Akustik und Licht spielten auch bei den „Friesen-Hexen“ eine Rolle, die mit LED-Leuchten ausgestattet ein Blickfang in der leider sehr regnerischen „Nacht der Show“ waren.

Nicht jeder Programmpunkt kam beim Pu­blikum gleich gut an. Bei den Voltigierern vom Team Neuss gab es dagegen keine zwei Meinungen. Sie boten in der Nacht der Show die perfekte Kür.

 

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