Eisborner Fußballer wünschen sich Regen

Foto: WP

Eisborn..  Die Fußballer des SuS Eisborn fiebern schon jetzt der nächsten Saison entgegen. Dann lädt nicht nur ein neues, schmuckes Vereinsheim auf die Sportanlage oberhalb des Bergdorfes ein, auch der Fußballplatz bekommt eine neue Oberfläche.

Seit Anfang der Woche laufen die Arbeiten zum Austausch der obersten Schicht. Sönke Prieg ist Experte, wenn es um den schönen Begriff der Sportplatzregeneration geht. Der Facharbeiter der Bielefelder Firma Heiler hat schon unzähligen Sportplätzen, die in die Jahre gekommen waren, neues Leben eingehaucht.

55 Tonnen neues Tennenmaterial

Auch der Eisborner Tennenplatz soll sich nach der Verjüngungskur in Topzustand präsentieren. Dafür wurde zunächst der oberste Zentimeter Tennenmaterial mitsamt dem Grünbewuchs abgeschabt. Fast 40 Tonnen kamen dabei zusammen. Anschließend bekam der Platz eine neue Schicht aus gröberem Stützkorn sowie eine weitere Schicht mit Deckenmaterial geringerer Korngröße. Rund 55 Tonnen neues Tennenmaterial mussten dafür herangeschafft, gleichmäßig verteilt, gewalzt und planiert werden. Da kommen für den Sportplatzregenerator einige Kilometer zusammen. „Wie oft ich für so eine Arbeit über den Sportplatz fahre, zähle ich schon lange nicht mehr“, erklärt Sönke Prieg lächelnd. In der Woche nach Ostern will er mit seiner Arbeit in Eisborn fertig sein.

Bis die SuS-Fußballer wieder auf ihrem renovierten Platz spielen dürfen, werden allerdings noch etliche Wochen vergehen. „Der muss jetzt einige Zeit ruhen“, weiß SuS Eisborns Kassierer Klaus Schulte. „Wie lange es dauert, bis sich das neue Material gesetzt hat, hängt entscheidend davon ab, wie viel es regnet.“ Die SuS-Verantwortlichen wollen entsprechende Verbotsschilder anbringen und appellieren auch an alle Kinder und Jugendlichen, den renovierten Platz bis zur Freigabe durch den Verein nicht zu betreten.

Ursprünglich hatte der Eisborner Sportverein nur den Bau eines neuen Vereinsheimes geplant. Dann wurde aber doch eine größere Aktion daraus. „Es passte grad so gut“, klärt Klaus Schulte auf. „Und unser Tennenplatz hatte eine Renovierung dringend nötig. Der letzte Austausch des Materials liegt mindestens 25 Jahre zurück.“

Vier neue Flutlichtmasten

Weil sich auch Tennenplätze abnutzen, empfehlen Experten, spätestens alle vier bis fünf Jahre die oberste Schicht auszutauschen. Ein neuer Ballfangzaun, der wegen der benachbarten Straße stattliche sechs Meter hoch ist, sowie vier neue Flutlichtmasten runden das Modernisierungspaket ab.

„Wir sind sehr froh und glücklich, dass uns die Stadt Balve dabei unterstützt“, betont Kassierer Schulte. „Wir leisten aber auch eine Menge Eigenarbeit, und Ende Mai wollen wir mit allem fertig sein. Für einen kleinen Verein mit rund 160 Mitgliedern ist das, was hier entsteht, schon eine echte Hausnummer.“

 

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