Auch kleine Fortschritte freuen Bürgermeister Mühling

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Balve.  Die Fertigstellung eines weiteren Teilstücks des Hönnetalradweges steht bevor. „Wenn die Witterung so bleibt, sollten wir Anfang Dezember mit den Arbeiten fertig sein“, erklärt Bürgermeister Hubertus Mühling. Die Passage zwischen dem Schotterweg zur Höhle und der Straße Am Hohlen Stein ist zwar nur ein weiteres Puzzlestück auf dem Weg zur Realisierung eines durchgängigen Radweges von Neuenrade bis Sanssouci, aber auch kleine Fortschritte freuen das Balver Stadtoberhaupt sehr.

Zunächst soll eine Verbindung von der Balver Innenstadt zur Höhle fertig gestellt werden. „Das ist nach wie vor unser erklärtes Ziel“, betont Hubertus Mühling. Dem kurz vor seiner Fertigstellung stehenden Teilstück kommt dabei zentrale Bedeutung zu. Der Plan sieht vor, den neu zu bauenden Radweg in der Nähe des Drostenplatzes auf die linke Seite der Hönne zu leiten und von dort ufernah fortzuführen. In Höhe des „Lidl“-Marktes sollen Radfahrer die Hönne erneut überqueren und dann genau auf das Teilstück stoßen, das in vier Wochen freigegeben werden soll.

Grunderwerbsverhandlungen

Weil dieses Wegstück als bundesstraßenbegleitender Radweg gilt, übernimmt der Bund die kompletten Kosten. „Mein Wunsch wäre es, in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres mit dem Bau zu beginnen“, sagt der Bürgermeister. „Wir arbeiten daran.“ Allerdings hänge die Realisierung maßgeblich von den Planungen für den neuen Lebensmittelmarkt in der Innenstadt ab. Die Stadtverwaltung wisse noch nicht, wann die Gödde-Fläche frei werde. Zudem müssten noch Grunderwerbsverhandlungen zum Abschluss gebracht werden. Er sei aber zuversichtlich, dass das Projekt umgesetzt werde, sagte Mühling.

Klagen über den Zustand bestehender Radwege erreichen das Rathaus immer mal wieder. Dass nicht alles optimal sei, ist den Verantwortlichen sehr wohl bewusst. Es werde jedoch laufend an Verbesserungen gearbeitet. „Gerade für das Stück zwischen Blintroper Weg und Kläranlage Garbeck gab es vermehrt Kritik“, sagt Hubertus Mühling. „Aber genau dieses Teilstück haben wir vor ein paar Tagen saniert.“ Weil einige Balver Radwege auf Wirtschaftswegen verlaufen, bittet der Bürgermeister verärgerte Radler um Nachsicht. Auf diesen Strecken gibt es eine Mischnutzung, und wenn Land- und Forstwirtschaft diese Wege befahren, lassen sich Beeinträchtigungen nicht vermeiden. „Da gilt dann das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme“, so Hubertus Mühling.

 
 

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