Training im Eiskanal für Hüstener und Neheimer Teams verläuft glatt

Michael Ternes vom „Hot Air Racing Team“ aus Hüsten hat beim Training für die WP-Eisbob-WM am 8. März in Winterberg die Bestzeit vorgelegt.
Michael Ternes vom „Hot Air Racing Team“ aus Hüsten hat beim Training für die WP-Eisbob-WM am 8. März in Winterberg die Bestzeit vorgelegt.
Foto: Rita Maurer
Die „cool Runnings“ haben wieder zugeschlagen: Beim offiziellen Training für die Eisbob-Weltmeisterschaft waren auch das „Hot Air Racing Team“ aus Hüsten und die Neheimer Truppe ­„MännerKulturReisen (MKR)“ auf der Winterberger Bobbahn dabei.

Arnsberg/Winterberg.. Die „cool Runnings“ haben wieder zugeschlagen: Beim offiziellen Training für die Eisbob-Weltmeisterschaft unserer Zeitung waren auch das „Hot Air Racing Team“ aus Hüsten und die Neheimer Truppe ­„MännerKulturReisen (MKR)“ auf der Winterberger Bobbahn dabei.

Vor allem für die Hüstener Wintersportler hat sich der Abstecher in den Eiskanal gelohnt:

„Der Michael hat das echt gut gemacht“, ist „Hot-Air“-Teamchef Alexander Hiby voll des Lobes für seinen Piloten Michael Ternes. Drei Mal stürzte sich der Eisbob-Fahrer in den Eiskanal, jeder „Ritt“ war rasanter, am Ende des Tages reichte es dann für die Bestzeit unter allen anwesenden Teams.

„18,83 Sekunden, super gelaufen“, lobt der Trainer; und hofft, dass „Hot Air Ternes“ seine Frühform bis zum Renntag am Sonntag, 8. März, kompensieren kann...

Dann haben die Hüstener – neben zahlreichen weiteren Teams aus Südwestfalen – auch Mitstreiter aus Neheim; für die „MännerKulturReisen“ trainierten am ­Donnerstagnachmittag mit Martin Bühner und Ralf Braukmann gleich zwei mutige „Bobler“.

Ralf schildert seine Rennerlebnisse aus erster Hand: „Nach etwa 40 Metern Anlauf, bei denen du dir Schwung holst, indem du dich mit den Händen abstößt, geht es zunächst 200 Meter geradeaus – und dann folgt eine 180-Grad-Kurve; die hat es echt in sich. Durch – dann auf die Zielgerade und über die Lichtschranke, nach 20 Sekunden ist alles vorbei...“

Gleich vier Mal testete er seine Form; Teamkollege Martin Bühner war am Ende zwei Sekunden schneller. „Respekt vor der Bahn“ haben beide; sind sich einig: „ein Riesenspaß!“

Und wie schnell wird der Bob? „40 bis 50 Sachen hast du schon drauf“, schätzen die Arnsberger Starter – obwohl das Eis im Zielbereich am Donnerstag recht rau war. Am Renntag wird der Kanal präpariert und sollte dann spiegelglatt sein...

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