Streit in Arnsberger Flüchtlingsheim endet mit einem Schuss

Hier fiel der Schuss nach einem Streit: das Übergangswohnheim an der Hammerweide  in Arnsberg.
Hier fiel der Schuss nach einem Streit: das Übergangswohnheim an der Hammerweide in Arnsberg.
Foto: WP
In einer Flüchtlingsunterkunft an der Hammerweide in Arnsberg kam es nach einem Streit zwischen Bewohnern zu einem Schuss. Das berichtet die Polizei. Verletzt wurde niemand. Die Staatsanwaltschaft und eine Mordkommission ermitteln.

Arnsberg. Die ersten Nachrichten auf den üblichen Kanälen überschlugen sich am Sonntagmorgen. Und auch auf dem Wennigloher Schützenfest kursierten erste Gerüchte. Fakt ist aber, im Übergangswohnheim für Flüchlinge auf der Hammerweide in Arnsberg hat es keinen Mord gegeben. Das bestätigte die Polizeileitstelle in Meschede auf Nachfrage.

Mordkommission Dortmund ermittelt

Was aber wirklich passiert ist, damit gibt man sich aus ermittlungstaktischen Gründen, wie es heißt, reichlich zugeknöpft. Einen Zwischenfall in der Nacht von Samstag auf Sonntag bestätigt die Polizei allerdings schon. Eine Mordkommission der Dortmunder Polizei leitet die Ermittlungen.

Zugetragen hat sich das Ganze „am sehr frühen Sonntagmorgen“ in einem Übergangswohnheim an der Hammerweide in Arnsberg. Dort waren am Sonntag auch einige Polizeistreifenwagen, aber auch zivile Fahrzeuge der eingeschalteten Mordkommission aus Dortmund, zu sehen und hatten für das weitere Brodeln in der Gerüchteküche gesorgt.

Zu dem Vorfall sei es nach einem längeren Streit zwischen Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft gekommen, berichtete die Leitstelle für Mordkommission und Staatsanwaltschaft. Dabei habe ein Bewohner eine Schusswaffe gezogen und auch betätigt, sprich abgefeuert.

Mutmaßlicher Täter ist auf der Flucht

Zu Schaden sei dabei aber niemand gekommen. Der mutmaßliche Täter habe dann das Gebäude verlassen und sei seit diesem Zeitpunkt auf der Flucht, erklärt die Polizei. Davon auszugehen ist, dass es sich nicht um einen Unbekannten handelt. „Weitere Angaben können wir nicht machen“, hieß es dazu auf der Polizei-Leitstelle. Auch über die Gründe und die beteiligten Personen kann nur spekuliert werden.

 
 

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