Stadt-Aktion könnte zulasten von Kolping gehen

1 Was halten Sie von den neuen Altkleider-Sammelcontainern der Stadt Arnsberg?

Die Stadt Arnsberg hat mit dieser Aktion das heimische Kolpingwerk überrascht. Die Stadt hätte mit uns vorher mal sprechen sollen.

2 Schaden die Kleider-Container der Stadt dem Kolpingwerk?

Es gibt ein gewisses jährliches Altkleidervolumen, das in der Stadt Arnsberg anfällt. Wenn die Stadt hiervon einen Teil für sich beansprucht, ist dieser Teil definitiv weg und Einnahmeverluste wären durchaus möglich. Das passierte uns schon mit den städtischen Papiercontainern Ob - wie von der Stadt behauptet - nur das Volumen der illegal aufgestellten Container an die Stadt fällt, kann erst die Abrechnung unserer Altkleidersammlungen zeigen. Unserem Kolpingwerk ist es aber auch wichtig, dass ein großer Teil der von uns gesammelten Kleidung wiederverwendet wird (zum Beispiel bei Kolping-Projekten). Nur die wirklich unbrauchbare Kleidung kommt in den
Reißwolf. Dieses Volumen wird verkauft.

3 Was hätte die Stadt besser
tun sollen?

Zunächst einmal vorher mit uns
reden. Wir hätten beraten können, ob zumindest an einzelnen Stellen in der Stadt Sammel-Container
fürs Kolpingwerk aufgestellt werden könnten. Ein Container-Standort muss sorgsam ausgewählt werden, denn manchmal wird daraus auch ein Müllplatz.

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