Sommerfest im Storchennest: Von Badespaß und Geldsorgen

Arnsberg..  Badespaß und Spendenaufrufe, Paddelwettbewerb und Crowdfunding - das Sommerfest im Freibad Storchennest am vergangenen Samstag stand einerseits natürlich unter dem Zeichen des ausgelassenen Planschens. Trotzdem ging es immer wieder auch um das eine bange Thema, das den Kneipp-Verein und viele Freibadfreunde im Moment beschäftigt: Geldsorgen und Investitionsdruck.

Am Eingang, beim Kiosk, am Bademeisterhäuschen - Schilder, die auf das Crowdfunding-Projekt der Volksbank Sauerland hinweisen. Hier hofft der Kneipp-Verein mit der Unterstützung der Arnsberger Bevölkerung rund 12 500 Euro für nötige Arbeiten rund um das Becken zu sammeln. „Die Fanphase haben wir erfolgreich überstanden“, zieht Heinz-Peter Schmidt, 2. Vorsitzender des Kneipp-Vereins, erste Bilanz. 105 Unterstützer haben sich bislang gefunden. Jetzt steht die Finanzierungsphase an. „Jede Spende über fünf Euro wird von der Volksbank mit weiteren fünf Euro aufgestockt“, erklärt Schmidt, „Wir hoffen, dass sich mehr und mehr Arnsberger an das erhaltenswerte Kleinod Storchennest erinnern.“

Auf Unterstützung angewiesen

Denn ohne Hilfe aus der Bevölkerung müssten die notwendigen Arbeiten, beispielsweise die Trockenlegung eines Teils der Liegewiese, wohl weiter verschoben werden. „Wir sind da von der Crowdfunding-Aktion abhängig“, sagt auch Geschäftsführer Uwe Schmidtke.

Eine ganz andere Baustelle hingegen ist die nötige Sanierung der Beckenkrone, die Renovierung der Umkleiden und im Herbst notwendig werdende Baumfällarbeiten auf dem Grundstück des Freibads. „Hier sprechen neueste Schätzungen von einem Investitionsvolumen von 230.000 bis 250.000 Euro“, so Heinz-Peter Schmidt. Diese allerdings sollen vorerst nicht über ein Crowdfunding finanziert werden. Spenden seien natürlich trotzdem gern gesehen.

Der Kneipp-Verein zeigt sich jedenfalls optimistisch.

 
 

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