Ruhr-Renaturierung der Stadt Arnsberg ein bundesweites Vorbild

Die Stadt Arnsberg wurde wegen der Ruhr-Renaturierung als „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ geehrt.
Die Stadt Arnsberg wurde wegen der Ruhr-Renaturierung als „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ geehrt.
Foto: Ted Jones
Für die gelungene Ruhr-Renaturierung ist die Stadt Arnsberg von der Initiative „Deutschland - Land der Ideen“ ausgezeichnet worden. Bei dieser Initiative handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie.

Arnsberg/Neheim. Diese Iniatitive hat wiederum den Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ ausgeschrieben, bei dem bundesweit 100 Ideen mit einer Urkunde (ohne Preisgeld) ausgezeichnet werden. Die Deutsche Bank ist Nationaler Förderer des Wettbewerbs. So übergab im Neheimer R-Café Michael Bohl von der Deutschen Bank die Ehrenurkunde an Bürgermeister Hans Josef Vogel. Mit dabei war auch Uli Quaas von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“.

Ruhr ist jetzt ein idylisches Gewässer

Die Initiative würdigte die Arbeit der Stadt: „Lange Zeit war die Ruhr für viele Anwohner nur ein hässlicher Fluss, der immer wieder für nasse Keller sorgte. Von 2003 bis 2013 verwandelten das Umweltbüro der Stadt und ihre Bürger den begradigten Fluss in ein idyllisches Gewässer – bei der Planung und Durchführung packten auch Schulen, Angelvereine und Künstler mit an."

Hochwassergefahr größtenteils gebannt

Heute kann sich die Ruhr in der Stadt Arnsberg gemütlich an Inseln aus Kies und Treibholz vorbei schlängeln. Und durch eine Verbreiterung des Flussbetts ist die Hochwassergefahr größtenteils gebannt.“