Röhrtalbahngegner sollten keine Gerüchte und Unwahrheiten verbreiten

Röhrtalbahn. Auch bekennende Röhrtalbahngegner sollten keine Gerüchte und Unwahrheiten verbreiten. Keines der beiden Gutachten zur Röhrtalbahn war negativ. Das erste ermittelte die Kosten für eine Instandsetzung der Bahnstrecke, das zweite das Fahrgastpotential und die sich daraus ergebende volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Rechnung. In dem Arbeitskreis zu den beiden Gutachten wirkten Vertreter der Lokalen Agenda 21 und des VCD mit, vor allem aber Kommunalpolitiker aus den Räten der Städte Sundern und Arnsberg sowie aus dem Kreistag, Vertreter der Kreis- und Stadtverwaltungen, des ZRL und nicht zuletzt der Sunderner Bürgermeister. Bei der Kostenkalkulation für die Instandsetzung der Bahnstrecke wurde die Möglichkeit eines weiteren Güterverkehrs neben dem reaktivierten Personenverkehr zu Grunde gelegt. Das errechnete Fahrgastpotenzial ergibt sich aus Umsteigern von Bus und Pkw. Vergleiche mit den Entwicklungen bei in Deutschland reaktivierten Bahnstrecken lassen die Prognose plausibel erscheinen.


Der Erhalt der jetzigen Trasse kostet keineswegs „immense Summen“, da nur gelegentlich kleinere Wartungsarbeiten stattfinden. Wodurch hohe Kosten entstehen sollten, bleibt das Geheimnis von Herrn Kükelheim. Auch wird die Trasse derzeit keineswegs nur für ein oder zwei Sonderfahrten im Jahr genutzt, sondern es findet durchaus immer wieder Güterverkehr statt...


Völlig unzutreffend ist die Annahme von vierminütigen Schrankenschließungszeiten.

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