„ProBe“ zeichnet sich weiter durch die Praxis in der Werkphase aus

Arnsberg.  Sie sammelten erste wichtige Berufserfahrung: l32 Schülerinnen und Schüler erhielten am Donnerstagabend im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Südwestfalen das Zertifikat für die Teilnahme an der Werkpraxis des Berrufsvorbereitungsprogramms „ProBerufsorientierung – ProBe“. Dabei „schnupperten“ sie an jeweils sechs Nachmittagen à zwei Schulstunden in zwei möglichen Ausbildungsberufe.

Sekundarschulen im Gespräch

Seit 2008 gibt es „ProBe“ an Arnsberger Haupt- und Förderschulen. Für 2017 ist angedacht, möglicherweise auch mit Neuntklässlern von Sekundarschulen zu kooperieren. Dann würde allerdings eine weitere große Zielgruppe dazu kommen und dafür müsse die Finanzierung geklärt werden, so Kathrin Sölken von Kolping Südwestfalen.

Mit der Agentur für Arbeit hatte sich der Hauptsponsor aus dem Programm zurückgezogen. „ProBe“ musste sich daher aus finanziellen Gründen und aufgrund der Verzahnung mit dem NRW-Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ neu strukturieren. Das „Herzstück“, wie Kathrin Sölken die Werkpraxis nennt, bleibt erhalten. Die möglichen Berufsfelder, z.B. Holztechnik, Gesundheit, Gastronomie oder Metalltechnik kennen zu lernen, ist wichtig: „Auch ein Erfolg von ProBe ist es zu erkennen: Das ist nichts für mich“, sagt Sölken.

Die fiktiven Bewerbungsgespräche organisiert weiterhin die Geschäftsstelle Engagementförderung der Stadt Arnsberg. „Da gibt es einen großen Pool Arnsberger Unternehmen, die das machen“, sagt Kathrin Sölken. Auch eine Anpassung an den jeweiligen Berufswunsch ist dabei möglich.

Finanziert wird „ProBe“ von der Bürgerstiftung und der Stadt Arnsberg.

 
 

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