Noch 20 Kleinschnittger fahren in der Republik

Hans Schulte (li.) und Franz Dransfeld in einem Kleinschnittger
Hans Schulte (li.) und Franz Dransfeld in einem Kleinschnittger
Foto: WP

Neheim..  Mehr als 250 Besucher sahen die Uraufführung des Films „Eine Stadt im Sauerland schreibt Automobilgeschichte - Paul Kleinschnittger-Werke Arnsberg von 1949 bis 1957“, den der Hüstener Dokumentarfilmer Hans Schulte hergestellt hat.

Im Industriemuseum „Werk Neheim“ von Klaus Fischer konnte Schulte auch zwei Zeitzeugen aus der Herstellungszeit des „Kleinschnittger F 125“ begrüßen: Helmut Pater (86) aus Lüttringen, der als technischer Zeichner der erste Mitarbeiter 1949 von Paul Kleinschnittger war und das erste Modell-Auto entwarf, das Witzbolde als „Moped auf vier Rädern“, „Seifenkiste mit Motor“ oder „Fahrende Sardinenbüchse“ nannten.

Auch Otto Kilpert (81) aus Grevenstein war ab 1950 Monteur, dann Einfahrer sämtlicher Fahrzeuge im Kleinschnittger-Werk und später auch erfolgreicher Rennfahrer. Die beiden Mitarbeiter von Kleinschnittger hat Hans Schulte in seinem Film ausführlich zu Wort kommen lassen, wie auch Franz Dransfeld aus Bruchhausen - einer der etwa 20 Autoliebhaber in Deutschland, die noch einen „Kleinschnittger F125“ besitzen und pflegen. Sein Kleinwagen mit dem Zulassungszeichen „HSK-1 950“ zog am Sonntag in Neheim viele bewundernde Blicke auf sich.

 
 

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