Netzwerk sichert Arbeitsplätze

Eine geschickte Strategie zur Stärkung ihrer Marktposition verfolgen die heimischen Leuchtenbetriebe. Die Strategie beruht darauf, dass weiterhin miteinander konkurrierende Betriebe den Verbund in speziellen Angelegenheiten suchen, um so Win-Win-Situationen zu schaffen. So schufen die hiesigen Wohnraumleuchtenhersteller bereits 2005 mit der erstmals veranstalteten und gemeinsam ausgerichteten Messe „Lichtwoche Sauerland“ die Initialzündung für mehr vernetztes Arbeiten in der Wohnraumleuchtenbranche.

Das im Vorjahr von heimischen Leuchtenfirmen gegründete und im Neheimer Kaiserhaus ansässige „Lichtforum NRW“ hat in diesem Sinne ein enormes Entwicklungspotenzial, das weit über die Organisation der Lichtwoche hinausgeht. Das Lichtforum wird in den nächsten Jahren die Netzwerk-Strategie der Firmen zum Beispiel auch bei technischen Neuentwicklungen fördern. So könnten sich Firmen zusammentun, um neue Lichtsteuerungen zu entwickeln oder technische Einrichtungsstätten gemeinsam zu nutzen.

Mit dieser Netzwerk-Strategie kann man die Firmen durchaus in einer Vorreiterrolle in der deutschen Wohnraumleuchtenindustrie sehen. Und da Vorreiter im Wettbewerb bekanntlich die Nase vorn haben, trägt die Netzwerk-Strategie dazu bei, Tausende von Arbeitsplätzen bei Leuchtenherstellern und deren Zulieferer im Sauerland zu sichern. In den Kreisen HSK, MK und Soest sind über 10 000 Leute in der Licht- und Leuchtenindustrie beschäftigt.

Dass trotz aller Konkurrenz im Kampf um den Kunden die für alle beteiligten Firmen fruchtbringende Netzwerk-Strategie auch aufgeht, zeigt die zurzeit laufende Lichtwoche Sauerland mit Rekord-Besucher- und Rekord-Ausstellerzahl. Auch das Ziel, mit einer öffentlichen Leuchtenausstellung auch dem Endverbraucher etwas zu bieten, wurde erreicht. Mehrere hundert Besucher kamen ins Kaiserhaus.

Fazit: Die heimische Leuchtenindustrie hat sich für die Zukunft absolut richtig aufgestellt.

 
 

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