Mit dem Fahrrad zum Einkauf spart Geld und auch viel Zeit

Arnsberg.  Am Samstag, 23. August, werden FahrradfahrerInnen in der Neheimer Hauptstraße „geblitzt“: Ab 10 Uhr können sich alle, die mit dem Rad zum Einkaufen unterwegs sind, in der Höhe des Glockenspiels fotografieren lassen. Das Foto und eine kurze persönliche Begründung, warum man das Rad zum Einkaufen nutzt, werden dann in die Internetseiten der Stadt eingebunden.

Die gemeinsame Aktion vom Team „Fahrradfreundliches Arnsberg“ und Aktives Neheim belohnt jene, die in den Sattel steigen. Wer teilnimmt, setzt damit nicht nur ein Zeichen für eine fahrradfreundliche Innenstadt, sondern kann auch eine von zehn Neheimer Shopping Cards im Wert von zehn Euro gewinnen. Zudem erhalten alle Teilnehmenden einen regenfesten Sattelschoner.

Die Initiatoren möchten mit dieser Aktion sowohl BürgerInnen motivieren, mit dem Rad zum Einkaufen zu fahren, als auch dem Einzelhandel deutlich machen, welches Potenzial RadfahrerInnen haben und warum es sich lohnt, eine fahrradfreundliche Einkaufsstadt zu unterstützen.

In der Stadt bewältigen Radfahrer Strecken unter drei Kilometer am schnellsten. Während andere noch auf den Bus warten oder einen Parkplatz suchen, haben die Radler den Laden längst betreten. Der Zeitvorteil wächst mit der Anzahl der besuchten Geschäfte. Mit dem Rad einzukaufen bedeutet, den direkten Weg von Tür zu Tür zu nehmen, keine Waren über weitläufige Kundenparkplätze zu tragen oder Parkhäuser durchqueren zu müssen. Darüber hinaus sparen RadfahrerInnen jede Menge Geld. Nur Laufen ist günstiger, dauert jedoch wesentlich länger.

Da es mit der Entwicklung immer leistungsstärkerer – und schickerer – Elektrofahrräder zunehmend einfacher wird, weite Strecken und Steigungen zurückzulegen oder schwere Einkäufe entspannt zu transportieren, gibt es kaum noch eine Ausrede, Alltagswege nicht mit dem Fahrrad zu tätigen.

 
 

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