Luftbrücke ließe sich auf einer Wiese einrichten

„Wir bleiben auf Bergheim“. Gut, dass wir auf Bergheim alles haben: Wir können im Jibi einkaufen,

zur Josephskirche gehen, den Friseur besuchen, die Kinder können zum Kindergarten und zur Schule gehen – und selbst eine Post haben wir. Wenn ich ein Bier trinken möchte, geht das bei Uli Jochheim.

Warum sollten wir uns dann in den Stau stellen? Am Dienstag sind wir an der Ohlbrücke essen gegangen. Wo man sonst zu der Zeit keinen Platz findet, waren wir die einzigen, die vom gesamten Personal fürstlich bedient wurden.


Ich weiß gar nicht, warum die Ohlbrücke nur in eine Richtung befahrbar ist. Jedes Mal, wenn ich mich daran halte, ignorieren die anderen die Vorschrift und kommen mir mit waghalsigen Manövern entgegen. Ein großer Vorteil ist, wenn wir nun zu Fuß in die Stadt gehen und unseren Einkauf mit Rollis den Berg nach oben schleppen, dass alle Geschäfte in der Stadt leer sind. Gut für uns, schlecht für die Geschäftsleute. Ich hoffe, dass in ein paar Monaten auch noch alle Geschäfte offen haben. Wenn eine Luftbrücke eingerichtet werden muss, steht unsere Wiese zur Verfügung.

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