Keine Info mehr in diesem Jahr

In Sachen „Regionale“ wird in Amecke bereits gebaggert.Ob der avisierte Start für den Bau des Ferienparks – April/Mai 2014  – gehalten werden kann, ist derzeit aber wieder völlig offen.
In Sachen „Regionale“ wird in Amecke bereits gebaggert.Ob der avisierte Start für den Bau des Ferienparks – April/Mai 2014 – gehalten werden kann, ist derzeit aber wieder völlig offen.
Foto: WP
Investoren aus den Niederlanden verschieben geplante Präsentation in Sundern erneut

Sundern-Amecke..  Post aus Stevensbeek ist am Montag im Rathaus angekommen: In einem Brief an den Bürgermeister schreiben die niederländischen Investoren Wim Egging und Theo van Oorschot, dass sie in diesem Jahr keine weiteren ­Details zur Ferienpark-Planung in Amecke mehr mitteilen werden.

Wie berichtet, sollte sowohl während der Ratssitzung am 12. Dezember als auch bei einer für den 16. Dezember in Amecke vorgesehenen Informationsveranstaltung der aktuelle Planungsstand aus erster Hand präsentiert werden.

Man habe sich – in Abstimmung mit allen beteiligten Planern und Fachbüros – dazu entschieden, diese Informationsveranstaltung nochmals zu verschieben, schreiben die beiden Niederländer im Namen der Sorpesee Resort GmbH – und „entschuldigen sich ausdrücklich“.

Doch das Schreiben enthält auch eine positive Nachricht: Die Absage bedeute im Übrigen natürlich in keiner Weise, dass das Projekt an sich gefährdet ist, heißt es, – „im Gegenteil“: Vielmehr wolle man durch eine in sich schlüssige und auch umsetzbare Gesamtplanung am Ende des Prozesses überzeugen.

„Jeder sollte sich bewusst sein, dass es sich um eine Investition im hohen zweistelligen Millionenbereich handelt und die Planungen maßgeblich für den späteren Erfolg verantwortlich sind“, begründen die Investoren ihre Entscheidung.

Späterer Baubeginn möglich

Eine Entscheidung, die auch Einfluss auf den Baubeginn hat. Wie berichtet, wurde zuletzt das kommende Frühjahr ins Auge gefasst. Doch da sich die Planer nun „lieber noch einige Zeit nehmen möchten, bevor sie der Stadt Sundern und allen Interessenten die Planungen präsentieren“, werden erst die kommenden Wochen zeigen, ob der avisierte Start im April/Mai 2014 gehalten werden kann. „In jedem Falle möchten wir im kommenden Jahr mit den Bauarbeiten beginnen“, so Egging und van Oorschot weiter.

Und warum die erneute Verzögerung? In den vergangenen Wochen und Monaten habe man zusammen mit Dormio und sonstigen Partnern intensiv an den weiteren Planungen gearbeitet, erklären die Investoren.

„Hierbei standen die durch die Nutzung des ursprünglichen Bebauungsplanes erforderlichen Umplanungen im Ferienparkgelände selbst sowie die planerischen Überlegungen zur Neugestaltung des Eingangsbereiches aufgrund der neuen Situation (Straßenverschwenkung Regionale-Projekt) sowie die Etablierung der Freizeitanlage im Fokus“, heißt es im Brief.

Die „neue Situation“ scheint noch nicht komplett aufgearbeitet:

Zuschnitt der Häuser fast fertig

„Zwar haben wir die jeweilige Ansiedlung der Ferienhäuser im bestehenden Bebauungsplan, deren Zuschnitt und optische Gestaltung nahezu abgeschlossen, die Überlegungen für den Eingangsbereich und die Freizeitnutzung sind jedoch noch nicht so weit fortgeschritten, dass diese der Öffentlichkeit präsentiert werden können.“ Für die Investoren steht daher fest:

„Es macht keinen Sinn, nur halb fertige Planungen zu präsentieren oder das Risiko einzugehen, bestimmte Planungsvarianten im Eingangsbereich zu zeigen, die später dann doch nicht zur Umsetzung gelangen.“

„Die Stadt Sundern nimmt die Ausführungen der holländischen Partner zur Kenntnis“, heißt es in einer Stellungnahme der Stadt Sundern zum Brief der Sorpesee Resort GmbH: „Gerne hätten wir die Präsentation der Öffentlichkeit bekannt gegeben; die Argumentation bezüglich der Verschiebung ist jedoch aus unserer Sicht nachvollziehbar. Da wir aufgrund der zahlreichen Gespräche mit den Fachplanern wissen, dass die holländischen Partner intensiv an den Entwürfen arbeiten, sind wir zuversichtlich, die Veranstaltung bald nachholen zu können“, so das Statement aus dem Rathaus. „Festzuhalten bleibt ja nach wie vor, dass der Baubeginn für 2014 vorgesehen ist.“

 
 

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