Interesse an Förderung steigt weiter

Ulrike Stratmann und Stuart Styron freuen sich über die neue Homepage.
Ulrike Stratmann und Stuart Styron freuen sich über die neue Homepage.
Foto: WP

Arnsberg..  Die Phantasiewerkstatt des Arnsberger Kulturbüros schwebt auch im 11. Jahr ihres Bestehens auf einer Welle des Erfolgs, trifft mit einem immer neuen Angebot den Geschmack des Publikums. Wie die stets ausgebuchten Kurse eindrucksvoll unterstreichen. Und seit einiger Zeit ist man auch mit einer eigenen kreativen Homepage im Netz. Verantwortlich dafür zeichnet Stuart Styron.

Eine Homepage, die ihresgleichen sucht. Denn Stuart Styron reiht hier nicht etwa Kurstermin an Kurstermin wie eine Kette aus Kunstperlen auf, sondern macht bei der Gestaltung und ständigen Aktualisierung dem Namen „Phantasiewerkstatt“ alle Ehre. Durch große Kreativität bei der Ausgestaltung und durch enormen persönlichen Einsatz, „der,“ sagt Kulturbüro-Leiter Peter Kleine „weit über das normale Engagement hinausgeht“.

Denn Styron besucht einen großen Teil der von der Phantasiewerkstatt angebotenen Kurse als stiller, aber aufmerksamer Beobachter, hält mit der Kamera den kreativen Schaffensprozess der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen fest und stellt die Bilder kurz darauf als Foto-Galerie in die Homepage ein. Zum kostenlosen Herunterladen übrigens.

Homepage erzählt Geschichten

Ein aufwendiges Prozedere, das von Styron zuvor auch das Einarbeiten in die jeweilige Kursthematik verlangt. „Denn nur so“, sagt er selbst, „kann man ein befriedigendes Ergebnis erzielen.“ Aber mit den Bildern allein ist es nicht getan. Dazu stellt der gelernte Schauspieler und Autodidakt erklärende Texte. „Praktisch kleine Geschichten.“

So wird die Homepage mit ihren derzeit 3 558 Elementen praktisch zum Gedächtnis der Phantasiewerkstatt, in dem von den Anfängen im Jahr 1999 - damals noch unter dem Namen „Krea“ - bis zum stets aktuellen Stand alles zu finden ist. Und selbstverständlich kann hier - unter www.phantasiewerkstatt-arnsberg.de - das Programm eingesehen und sich für Kurse angemeldet werden. Geplant ist zudem, künftig auch die Vita der Dozenten einzustellen. Die aktuelle Klickzahl: 4 834 (gestern um 10 Uhr). Für eine Seite dieser Art ein überdurchschnittlicher Wert, heißt es im Kulturbüro im Alten Rathaus.

Zusätzliche Kurse

Und wie läuft es derzeit bei der Phantasiewerkstatt selbst? „Hervorragend“, sagt deren Leiterin Ulrike Stratmann. Kurz nach Erscheinen des Programms für das zweite Halbjahr 2010 seien bereits für die 85 regulären Kurse über 500 Anmeldungen eingegangen. „Darauf haben wir reagiert und noch 13 Zusatzkurse eingerichtet.“ Damit stehen also noch ausreichend Plätze zur Verfügung

Erstmals im Angebot (und ausgebucht) sind Kurse für Kinder ab drei Jahren, die sofort von drei auf sechs Kurse erhöht werden mussten. Damit, so Stratmann, habe man auf den Wunsch von Eltern und Kindergärten reagiert. So werden sogar Kurse direkt in den Kindergärten bzw. -tagesstätten umgesetzt. Daran könne man ablesen, dass das Interesse an der Förderung der Vorschulkinder gestiegen sei. Und für Peter Kleine ist ein derartiges Vorgehen zugleich eine wichtige Unterstützung der Stadtentwicklungsziele. Wie zum Beispiel im Neheimer Ortsteil Moosfelde.

Programmheft wichtig

Interessanterweise verleitet aber nicht etwa der Internetauftritt zum Buchen, sondern vorwiegend das aufwendig gestaltete Programmheft. Ein Katalog der Kreativität, der sogar kleinen Kindern über visuelle Elemente die Chance zur Auswahl biete.

Für Peter Kleine ist so die Phantasiewerkstatt eine Kunstschule für Kinder und Jugendliche. „Zumindest sind wir auf einem wunderbaren Weg.“ Doch mehr lasse derzeit die Konsolidierung des städtischen Haushalts nicht zu. Zur Erinnerung: Die Phantasiewerkstatt muss sich selbst tragen. Was auch funktioniert. Lediglich für das Drucken des Programmhefts werden Haushaltsmittel verwendet.

 
 

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