In der Welt der Pharaonen

Kinderstadt in Moosfelde.
Kinderstadt in Moosfelde.
Foto: Ted Jones/WP
  • 210 Kinder bei der Arnsberger Kinderstadt
  • Sieben Meter hohe Sphinx wird gebaut
  • Noch Plätze für Woche zwei frei

Neheim..  „Cleopatra und die Pharaonen heißen Euch Willkommen!“ heißt es dieses Jahr in der Arnsberger Kinderstadt. Bereits zum zehnten Mal lockt die Aktion in den ersten beiden Wochen der Sommerferien hunderte Kinder an, die unter einem jährlich wechselnden Thema mal ein richtiges Abenteuer erleben können.

„Wir haben es bis jetzt noch immer geschafft, ein neues Thema zu finden. Ägypten schwirrte uns schon seit einer Weile im Kopf herum“, erzählt Christian Eckhoff, der seit dem ersten Jahr für die Kinderstadt verantwortlich ist. Mithilfe von Ägyptologen aus Warstein entsteht eine authentische Kulisse, zu der neben ägyptischen Wandbildern auch ein Nachbau der Sphinx von Gizeh gehört: im Maßstab 1:10 entsteht die Statue gleich neben dem Gelände der Grundschule Moosfelde. Wie der Nachbau des Arnsberger Schlosses oder das Kolosseum hinter dem Rathaus aus früheren Jahren gehört auch die Sphinx, die im fertigen Zustand über sieben Meter lang und zwei Meter hoch sein wird, zu den Errungenschaften der Kinderstadt, die das Stadtbild noch lange bereichern werden.

An anderer Stelle entstehen auf Leinwänden Bilder wie aus ägyptischen Grabmälern. Auf dem Boden liegt zudem ein langes Stoffbanner, auf das jedes Kind seinen Namen in Hieroglyphen schreiben kann. Außerdem wird viel gebastelt: Kostüme, Masken und ägyptische Spiele. Ein weiteres Highlight ist diesmal der sogenannte Escape Room. Im „Grab des Pharao“ müssen die Kinder Fragen beantworten und Aufgaben lösen, um den Schlüssel zu erhalten, mit dem sie den Raum verlassen können.

Seit dem Vorjahr können in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Arnsberg auch Kinder mit Behinderung an der Kinderstadt teilnehmen. „Die größte Herausforderung hierbei war, die eigenen Barrieren im Kopf abzubauen“, erinnert sich Christian Eckhoff, „Kinder sind da viel offener.“ Das Konzept funktioniert gut: „Die Rollstuhlfahrer werden nicht einfach dabeigestellt, sondern integrieren sich in so einer großen Gruppe sehr schön.“ Auch einige Flüchtlingskinder nehmen teil. „Die fallen eigentlich gar nicht mehr auf“, befindet Eckhoff.

In dieser Woche ist die Kinderstadt mit 210 Teilnehmern schon ausgebucht, in der nächsten Woche sind noch knapp 20 Restplätze frei.

 
 

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