Große Bühne für Cro in Herdringen

Martin Haselhorst
Bühnenbau in Herdringen.
Bühnenbau in Herdringen.
Foto: Martin Haselhorst
Für den Rapper Cro und seine Pandabärmaske wird am Jagdschloss Herdringen eine große Bühne aufgebaut. Am Samstag findet hier auch ein ganzes Orchester als Begleitung Platz. Das Konzertwochenende beginnt am Freitag mit dem „Castle Beat“ mit Felix Jaehn und Lost Frequencies.

Herdringen. Viel Betriebsamkeit vor dem Jagdschloss Herdringen. Es klappert, Kräne surren, Arbeiter rufen sich zu. Die gewaltige Bühne für das große Konzertwochenende wächst stündlich. Hier werden die angesagten DJ Felix Jaehn und Lost Frequencies am Freitag und der Pandabärmasken-Rapper Cro am Samstag das Arnsberger Dorf zum musikalischen Mittelpunkt des Landes machen.

„Die Bühne ist ein Riesentrümmer“, sagt Gisbert Kemmerling vom Veranstaltungsteam in seiner gewohnt klaren Sprache. In Ausmaßen bedeutet das einen Aufbau von rund 30x40 Meter. „Es gibt größere Bühnen“, sagen die Jungs vom beauftragten Bühnenbau-Unternehmen Welzel aus Osnabrück, „das aber ist schon recht groß und aufwändig“. Gut drei Tage werden benötigt, bis alles - mit Hilfe von großen Schwerlastkranwagen - steht. Erst dann kommen die Techniker der Künstler, die später noch ihr eigenes Equipment mitbringen. Angeliefert wird das ganze Material von zahlreichen Trucks.

Viel Platz auf der Bühne braucht Cro für sein Konzert im Rahmen der Unplugged-Tour. Im Rampenlicht stehen wird nicht allein der Rapper mit seiner Maske und ein paar Bandmitgliedern. Auf der Bühne wird ein ganzes Orchester mit fast 40 Musikern Platz nehmen. Großes Kino also.

Videowände werden auch aufgestellt - sowohl für Cro als auch für das „Castle Beat“ einen Tag zuvor. Vor allem die DJ-Künstler arbeiten viel mit Projektionswänden.

„Die DJ machen am Freitag richtig Party“, sagt Gisbert Kemmerling, „am Samstag bei Cro gibt es dann echte handgemachte Musik“. Ein Festival, unterschiedliche Musikrichtungen und doch eine ähnliche Zielgruppe. Rund 9500 Karten wurden bislang für Cro verkauft, 3000 Tickets sind für das Castle Beat weg. „Auch an der Abendkasse wird noch was passieren“, schätzt Gisbert Kemmerling. Schließlich seien die Wettervoraussagen für das Open Air gut.

Gisbert Kemmerling ist schon seit Tagen in Herdringen unterwegs. „Ich muss sehen, wie so ein Projekt wächst“, sagt er. Sieht er - ein Blick auf die Bühne reicht.