Ein ergreifendes Hör-Erlebnis, das mit sozialer Note endet

Neheim..  Ein toller Erfolg war die „Stunde der Kirchenmusik“ im Neheimer Dom. Im gut gefüllten Hauptschiff erlebten rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörer sakrale Musik in einem Benefiz-Konzert für die Taifun-Opfer auf den Philippinen. Statt eines Eintritts war um eine Spende für die Opfer der Naturkatastrophe gebeten worden. Eine Kollekte am Ende der Veranstaltung erbrachte rund 1000 Euro. Dieses Geld wird der von den Philippinen stammende Priesteramtskandidat Zaldy Antonio-Abong, der zurzeit an der Neheimer Grundschule St. Michael ein Praktikum als Religionslehrer absolviert, an Missions-Benediktinerinnen in Manila weiterleiten, die wiederum von dem Geld Lebensmittel und weitere Hilfsgüter für die Taifun-Opfer auf der Insel Samar beschaffen werden.

Nun zum Konzert, das mit viel Beifall und Zugabe-Wunsch bedacht wurde. Ein 10-stimmiges Ensemble des Neuen Chores Neheim musizierte in Höchstform, klangrein mit imposanter Bandbreite und experimentierte dazu in variierenden, teils gewagten Aufstellungen mit der Architektur des Kirchenraums.Nach einleitender, meditativer Orgelmusik folgten im Wechsel Evangelientexte mit Bezug zum Schutzpatron Johannes Baptist und Chorwerke verschiedener Stilrichtungen. Vom Bachschüler Homilius, Mozart, Reger und Elgar stammten die Motetten, drei amerikanische Spirituals ergänzten das Konzept. Den Vokalsolistinnen und –solisten unter der Leitung des Johanneskantors Hartwig Diehl gelang ein musikalischer und dramaturgischer Spannungsbogen auf hohem Niveau, die 15jährige Anna Goeke debütierte souverän als Chorbegleiterin an der Orgel. Charlott Neitzke-Roßkothen rezitierte Texte zum Thema „Johannes der Täufer“

 
 

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Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

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