Blick auf die „Schnittstellen“

Arnsberg..  Die Arnsberger Fotografin Barbara Anneser beteiligt sich mit ihrer Jahresausstellung erneut am Arnsberger Kunstsommer (31. Juli bis 9. August). Einmal mehr will sie dazu fotografische Kunstwerke im Zusammenspiel mit portraitierten Menschen entstehen lassen.

Sie lädt zum aktiven Mitmachen ein. Die Grundidee: Jeder neue Lebensabschnitt formt uns neu. „Schnittstellen“ heißen Projekt und Ausstellung. Und genau um die geht es auch: „Jeder kennt dieses Gefühl. Veränderungen bahnen sich langsam, fast unmerklich an und auf einmal ist nichts mehr wie es war und der Blick wird frei gegeben auf die neue Situation“, sagt Anneser. Sie will mit Menschen Interviews führen, sie bei inneren Zwiegesprächen belauschen und diese Selbstreflektion in Collagen darstellen.

Barbara Anneser möchte mit den Teilnehmern gemeinsam eine Bildidee entwickeln, die kreativ jedes Experiment zulässt und authentisch ist. „Es wird ein Erlebnis sein, dieses Experiment zu wagen und ein Ergebnis zu erhalten, das uns wieder ein Stück begleitet“, so die Fotografin. Bei der Umsetzung sieht sie sich nicht als die alleinige Künstlerin. „Es wird ein Gemeinschaftskunstwerk mit denen, die Mitmachen“, sagt sie.

Zu sehen sein wird die Jahresausstellung zum Ende des Kunstsommers und im Anschluss weitere vier Wochen. Aktuell läuft übrigens gerade eine Anneser-Ausstellung - quasi ein „Best of“ - im Landgericht Arnsberg.

Menschen abbilden möchte die Fotografin auch am 24./25. April bei einer besonderen Aktion - diesmal nicht im Dienste der Kunst, sondern für einen guten Zweck. Das Portraitstudio Fotografie Anneser beteiligt sich an der Aktion „Smile4aSmile“ vom Bund professioneller Porträtfotografen zugunsten der Deutschen Kinderkrebsstiftung. Wer an der Charity-Initiative teilnimmt, erhält für 50 Euro ein komplettes Shooting, plus einem DIN A4 Wandbild in hoher Auflösung und einer Webdatei bei unbegrenzter Personenzahl. Alle Einnahmen, die Anneser an den zwei Tagen hat, werden an die DKS weitergeleitet. „Gerne werden auch noch weitere Spenden entgegengenommen“, so Barbara Anneser.

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