Beim Castle Beat mit Felix Jaehn bebt Schloss Herdringen

Martin Haselhorst
Felix Jaehn bei seinem Auftritt beim Castle Beat am Schloss in Herdringen.
Felix Jaehn bei seinem Auftritt beim Castle Beat am Schloss in Herdringen.
Foto: Funke Foto Services
Das Castle Beat mit fast 4000 Besuchern war ein prächtiger Auftakt des Konzert-Wochenendes in Herdringen. Felix Jaehn und Lost Frequencies begeisterten vor der Kulisse des Jagdschlosses.

Herdringen. Ein traumhafter Auftakt für das Konzertwochenende vor der Kulisse des Jagdschlosses im Arnsberger Ortsteil Herdringen: Vor fast 4000 Besuchern begeisterten die DJ Felix Jaehn und Lost Frequencies aus Belgien und brachten den Beat in das feudale Umfeld. „Eine außergewöhnliche Location“, sagte Felix Jaehn vor seinem Auftritt sichtlich beeindruckt.

Perfektes Festivalwetter sorgte noch für ordentlichen Andrang an der Abendkasse. Das meist junge Publikum ließ sich früh von „Gestört aber geil“ in Stimmung bringen, ehe Felix Jaehn als einer der Hauptacts des Abends die Fans in seinen Bann zog. Die „Hit-Maschine“ lief an - und das Herdringer Publikum machte mit. 90 Minuten stand der angesagte DJ aus Norddeutschland auf der Bühne, ehe er an Lost Frequencies übergab.

In den Räumen des Jagdschlosses hatten Jaehn und sein belgischer Kollege noch kurzfristig vereinbart, eine Nummer gemeinsam aufzulegen. „Das machen wir spontan, wenn wir zusammen auf einem Festival sind“, erzählt Jaehn, während er die Nummer an seinem Laptop einspielt.

Leser treffen Felix Jaehn und Lost Frequencies

Überhaupt: die beiden derzeit wohl - neben Robin Schulz - angesagtesten DJ bestachen durch echte Lässigkeit. Unter Beweis gestellt auch beim Meet&Greet mit Lesern unserer Zeitung. Wenige Minuten vor dem Auftritt plauderten sie authentisch und tiefenentspannt mit ihren jungen Fans.

Richtig ab ging Lost Frequencies am späten Abend auf der Bühne. Nachdem Felix Jaehn seine Performance mit dem gerade erst vorgestellten und mit Herbert Grönemeyer eingespielten EM-Song beendete, ließ der Belgier die Post abgehen.

In Feierlaune waren nicht nur die zahlenden Gäste. Rund um das Jagdschloss ließen sich junge Besucher nieder und genossen die Festivalstimmung - wenn auch ohne Blick auf die Bühne. Die Beats waren laut und klar genug, um in ganz Herdringen gehört zu werden.

Am Samstag steigt auf der Bühne das nächste Konzert: Wenn der Hip-Hopper mit der Pandabärmaske, der Rapper Cro, nach Herdringen kommt, werden mehr als 10 000 Besucher erwartet. Karten gibt es noch an der Abendkasse.