Arnsberg ist unterwegs

Freuen sich auf den Kunstersommer (von links): Hans-Martin Esser (Literarische Gesellschaft), Bürgermeister Hans-Josef Vogel, Andreas Witte (Kulturbüro), Olaf Teuber (RLG), Karin Hahn (Verkehrsverein) und Peter Kleine (Kulturbüro).
Freuen sich auf den Kunstersommer (von links): Hans-Martin Esser (Literarische Gesellschaft), Bürgermeister Hans-Josef Vogel, Andreas Witte (Kulturbüro), Olaf Teuber (RLG), Karin Hahn (Verkehrsverein) und Peter Kleine (Kulturbüro).
Foto: WP

Arnsberg..  Stimmt ja: In 16 Tagen beginnt der Kunstsommer. Und damit die vielen auswärtigen Teilnehmer, Gäste und Arnsberger auch das finden, was sie vom Kunstsommer erwarten - Buntes, Schrilles, Überraschendes, Getragenes und vor allem Leben auf Straßen und Plätzen - läuft bei den Organisatoren im Kulturbüro nach monatelanger Vorbereitung gerade der letzte Feinschliff.

Gestern gaben Büro-Leiter Peter Kleine und Peter Witte einen kleinen Ausblick auf das, was der Stadt ab 23. August ins Haus steht: jede Menge Bewegung. Lautet doch das Motto der Veranstaltung: „Unterwegs“. Schwerpunkte sind neben den Workshops und Konzerten, erläuterte Kleine, „Film, Fotografie und Theater. Kunstformen, mit denen wir überall in der Stadt Bilder setzen wollen.“ In Ausstellungen und an unerwarteten Orten auf den Straßen.

Dabei kommt dann das Straßentheater so richtig ins Spiel. Darunter das bekannte „Theater Fragile“ mit dem Stück „Home - über die Suche nach dem Zuhause“. Wobei wir wieder beim Motto des Kunstsommers sind. Denn der Zuschauer verharrt nicht etwa staunend an einem Ort, er ist vielmehr unterwegs - zu den vielen Plätzen des Geschehens, an denen entlang sich die Szenen der Handlung aufreihen wie die berühmten Perlen auf der Schnur. Start und Ziel: der Alte Markt. „Das wird spannend,“ verspricht Andreas Witte schon jetzt.

Viele neue Akzente

Unterwegs sein, das kann man schon am Eröffnungstag,. Dann nämlich wartet der „KunstBus“ um 16 Uhr in unmittelbarer Neumarkt-Nähe, um Interessierte zu den Eröffnungen verschiedener Fotoausstellungen in Arnsberg und Neheim zu bringen – und natürlich zur Auftaktveranstaltung im Sparkassen-Gebäude Clemens-August-Straße. An Bord gibt's Musik, Video und Lesung. Möglich wird dies durch die RLG, die einen Bus zur Verfügung stellt. „Grundsätzlich,“ so deren Sprecher Olaf Teuber, „muss während des Kunstsommers niemand mit dem Auto kommen.“

Für Bürgermeister Hans-Josef Vogel setzt der Kunstsommer 2013 wieder viele neue Akzente. „Diese Veranstaltung stellt sich eben immer wieder neu auf und bietet einen sehr schönen Kontrast zur historischen Stadt.“

So bleibt zum Schluss der Wunsch von Peter Kleine: „Wollen wir hoffen, dass die Leute dann auch beim Kunstsommer unterwegs sein mögen.“ Würde ja zum Motto passen.

Für die Fahrt mit dem KunstBus am Eröffnungstag ist eine Anmeldung unter 02931-893 1116/1600 und www.netzwerkreativ.de erforderlich.

 
 

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