700 Jahre alt, aber immer noch sehr agil

Alle Fahrer der Calopezzati-Sundern-Tour kamen gesund wieder an.
Alle Fahrer der Calopezzati-Sundern-Tour kamen gesund wieder an.
Foto: WP

Sundern.. Ab heute Morgen wartet auf die Bürger und die Gäste, darunter aus den Partnerstädten Calopezzati, Schirgiswalde und Torfou, ein Programm mit vielen Superlativen. Viele Vereine, Organisationen und auch die Nachbarn aus Stockum, Allendorf, Hagen, Endorf und dem gesamtene „Alten Testament“ haben sich ins Zeug gelegt und ein „Geschenk“ vorbereitet. Noch nie zuvor gab es zu einem Stadtfest im September so ein dichtgedrängstes Programm.

Und noch nie fing das Stadfest mit einer solch ausgelassenen Stimmung an: Um 16.04 Uhr rollten die zehn Marathonfahrer aus Calopezzati kommend in die Fußgängerzone ein: Ab dem Brunnen herrschte dann Tourstimmung und die Fahrer wurden auf Deutsch und Italienisch und mit viel Beifall und Jubel begrüßt.

Doch die Heimat hatte für die zehn Marathonis schon viel früher begonnen: Am neuen Kreisverkehr in Rönkhausen warteten schon um 14.30 Uhr die Mountainbiker vom SC Hagen-Wildewiese, die Biker aus Endorf, die Marathonfahrer um Heinz Berghoff aus Dörnholthausen mit einem Plakat: „Sundern grüßt Calopezzati“. Und natürlich gab es für jeden Mitstreiter den Handschlag von Bürgermeister Detlef Lins, der dann auch die letzten 20 Kilometer mit fuhr.

Mit weiterer Unterstützung von Radlern aus ganz Sundern ging es dann den Berg hinauf und ab dem Lenscheid-Gipfel wahr es eine kleine Triumph-Fahrt bis in die Fußgängerzoen: Überall hupten Autos, klatschten die Sunderner am Straßenrand Applaus, und an der Silmecke verneigte sich ein Jogger mit Chapeau-Rufen vor den Fahrern. Ein großes Dankeschön der Radler geht an die Polizei, die die Fahrer gut abschirmte und den Tross sicher bis zur Einfahrt in die Fußgängerzone geleitete.

Auf der „Piazza Franz Josef Tigges“ herrschte dann zunächst die Wiedersehensfreude vor. Anschließend gab es für jeden Fahrer einen Lorbeerkranz, dann überreichten Hans-Jürgen Schauerte und Detlef Lins jedem Fahr

er eine Urkunde und eine Medaille. Als Überraschung gab es vom Förderverein Calopezzati noch eine Schärpe. für alle Teilnehmer, aber auch für die Männer im Hintergrund. Dank sprach Bürgermeister Detlef Lins den Sponsoren aus. Ein ganz großes Dankeschön ging noch RSV-Vorsitzenden Bernd Schmidt, der nicht nur die Idee zu der Tour hatte, sondern sie auch minutiös umsetzte.

 
 

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