Zufälliger Sturz

Bochum.  Die Tabellenführung verloren und erstmals in dieser Saison kein Tor erzielt – es war kein schönes Wochenende für den VfL Bochum. Trotz der 0:1-Niederlage gegen RB Leipzig muss die Mannschaft von Gertjan Verbeek aber nicht in Sack und Asche gehen. Zumindest die rasanten ersten 30 Minuten dieses Spiels weckten Erinnerungen an Erstligafußball und damit an das erklärte Ziel der Leipziger.

Auf dem Weg dahin sind die Sachsen, die in der Tabelle zum VfL fast aufgeschlossen haben, ein Stück voran gekommen. „Was wir gegen den Ball gespielt haben, war ein klarer Schritt nach vorne“, meinte RB-Trainer Ralf Rangnick, dessen Team in Halbzeit eins mehrfach am vorzüglichen Andreas Luthe im VfL-Tor scheiterte. Die Gastgeber hatten hingegen mehr Mühe als üblich, in den gegnerischen Strafraum einzudringen.

Nach dem Seitenwechsel ließ das Niveau ein wenig nach, passend dazu war das Tor des Tages ein Zufallsprodukt: Marcel Sabitzers verunglückte Flanke fiel hinter Luthe in die Maschen. Die Attacken der Gastgeber in der Schlussphase blieben letztlich erfolglos. „Von der Qualität her hätte es ein Unentschieden geben müssen“, befand VfL-Trainer Gertjan Verbeek (Bild), der mit der Spielweise seiner Mannschaft dennoch zufrieden war.

 
 

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