Wut und Enttäuschung beim KSC

Karlsruhe..  Wut auf den Schiedsrichter, viele Tränen und ein abgrundtiefes Gefühl der Enttäuschung: Die Beinahe-Aufsteiger des Karlsruher SC konnten ihre Emotionen nach dem Relegations-Krimi gegen den Hamburger SV auch beim Abschlussessen kurz vor Mitternacht nicht einfach so verdauen. Nur drei Minuten fehlten dem Team von Trainer Markus Kauczinski zur Bundesliga-Rückkehr. Es sei ein Gefühl, als ob einem „das Herz herausgerissen“ würde, sagte Reinhold Yabo mit verheulten Augen. Mit seinem Führungstor in der 78. Minute war der Joker schon zum Helden auserkoren.

Die Karlsruher ärgerten sich nach der durch Nicolai Müllers Treffer in der 115. Minute besiegelten 1:2-Niederlage maßlos über Schiedsrichter Manuel Gräfe, der den Hamburgern in der Nachspielzeit einen fragwürdigen Freistoß gewährt hatte, der zum Ausgleich durch Marcelo Díaz führte. KSC-Sportdirektor Jens Todt beschimpfte Gräfe und verspottete ihn: „Augen auf bei der Berufswahl!“

EURE FAVORITEN

Weitere interessante Artikel