Dortmund

WM-Kader 2018: Löw schickt diese vier Spieler nach Hause – große Überraschung dabei

Dass Leroy Sané nicht im WM-Kader steht, ist eine Überraschung.
Dass Leroy Sané nicht im WM-Kader steht, ist eine Überraschung.
Foto: imago sportfotodienst

Dortmund. Der deutsche WM-Kader 2018 steht.

Bundestrainer Joachim Löw strich vier Spieler aus seinem vorläufigen Aufgebot: Bernd Leno, Jonathan Tah, Leroy Sané und Nils Petersen.

WM-Kader 2018: Leno, Tah, Sané und Petersen gestrichen

Drei der vier Entscheidungen kommen nicht vollkommen überraschend. Hinter Manuel Neuer waren zuletzt stets Marc-André ter Stegen und Kevin Trapp die Nummern 2 und 3 im deutschen Tor. Daher hatten viele Experten schon damit gerechnet, dass es für Leno eng werden könnte.

Dass Petersen in den vorläufigen WM-Kader berufen wurde, war schon vor drei Wochen eine Sensation. Er galt seitdem als einer der größeren Streichkandidaten.

Und auch die Nichtberücksichtigung von Tah ist keine Sensation. Er wäre hinter Mats Hummels, Jerome Boateng, Antonio Rüdiger und Niklas Süle wohl nur Innenverteidiger Nummer 5 gewesen.

Sané schien hingegen nach seiner starken Saison bei Manchester City gesetzt. Dass Löw auf den dribbelstarken Flügelflitzer verzichtet, ist eine Überraschung.

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Löw: „Enttäuschung war groß“

Für den Bundestrainer zählt das Streichen der vier Kandidaten zu den weniger angenehmen Dingen seines Jobs. „Es gibt sicherlich schönere Tage im Lebens eines Bundestrainers als heute, wenn man vier tolle Spieler nach Hause schicken muss, die es eigentlich auch verdient gehabt hätten, dabei zus ein“, sagte Löw: „Denn wir haben sie eingeladen, weil wir von ihren Qualitäten überzeugt sind. Die Enttäuschung der Betroffenen war natürlich sehr groß.“

Der deutsche WM-Kader 2018:

Tor: Manuel Neuer, Marc-André ter Stegen, Kevin Trapp

Abwehr: Mats Hummels, Jerome Boateng, Joshua Kimmich, Niklas Süle, Antonio Rüdiger, Jonas Hector, Marvin Plattenhardt, Matthias Ginter

Mittelfeld/Angriff: Ilkay Gündogan, Toni Kroos, Sami Khedira, Mesut Özil, Marco Reus, Julian Draxler, Sebastian Rudy, Timo Werner, Mario Gomez, Thomas Müller, Julian Brandt, Leon Goretzka

Joachim Löw verlängert beim DFB

Was die Spatzen in der jüngeren Vergangenheit von den Dächern gepfiffen hatten, wurde vor drei Wochen offiziell verkündet. Bundestrainer Löw verlängerte seinen Vertrag bis 2022, Teammanager Oliver Bierhoff bis 2024.

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WM 2018 in Russland

Am 14. Juni beginnt die WM in Russland mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem Gastgeber und Saudi-Arabien. Deutschland steigt am 17. Juni mit dem ersten Gruppenspiel gegen Mexiko ins Spielgeschehen ein. Das Finale findet am 15. Juli in Moskau statt.

Kann Deutschland den Titel verteidigen?

Das DFB-Team geht als Titelverteidiger ins Rennen und zählt folglich zu den Favoriten. Mühelos marschierte die deutsche Elf durch die Qualifikation. Aber auch Frankreich, Spanien, Argentinien oder Brasilien schicken starke Teams nach Russland. Die Mission Titelverteidigung wird für die Löw-Elf kein leichtes Unterfangen.

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Die deutsche Gruppe

In der Gruppenphase trifft Deutschland auf Mexiko, Schweden und Südkorea. Mexiko und Südkorea hatten sich ebenfalls souverän für die Endrunde qualifiziert. Schweden schaffte die Quali hingegen sensationell in den Playoffs gegen Italien.

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Letzter Test vor WM-Beginn

Vor der WM steht der DFB-Elf noch ein Testspiel zur Verfügung, in dem Löw letzte Feinjustierungen vornehmen kann. Am 8. Juni spielt Deutschland gegen Saudi-Arabien.

 
 

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