WM 2018: BVB-Youngster Manuel Akanji im Glück – warum der Videoschiedsrichter hier nicht eingriff

Manuel Akanji zerrt, Gabriel Jesus fällt - doch es gibt keinen Elfmeter.
Manuel Akanji zerrt, Gabriel Jesus fällt - doch es gibt keinen Elfmeter.
Foto: imago/ULMER Pressebildagentur

Rostow am Don. Vor dem Auftaktspiel gegen Brasilien hatte der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic ein Unentschieden noch ein „halbes Resultat“ genannt, mit dem er nicht zufrieden wäre. Nachdem die Eidgenossen beim ersten Auftritt tatsächlich ein 1:1 gegen den fünffachen Weltmeister erkämpften, war es dann aber auch für ihn ein „wertvolles Resultat“.

Ausgerechnet BVB-Youngster Manuel Akanji hatte dieses wertvolle Resultat fast in Gefahr gebracht. In der 74. Minute, als die Schweizer sich bereits darauf konzentrierte, dieses achtbare Remis über die Zeit zu bringen, kam es zu einer heiß diskutierten Szene im Sechzehner.

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Mit grenzwertigen Mitteln versuchte Akanji, Brasiliens Newcomer-Star Gabriel Jesus im eigenen Strafraum vom Ball zu trennen. Mit beiden Armen umklammerte er den 21-jährigen Stürmer, rang ihn zu Boden.

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Jesus reklamierte wild einen Elfmeter – doch die Pfeife von Schiedsrichter Cesar Ramos aus Mexiko blieb stumm. Und auch der Videoschiedsrichter griff nachträglich nicht ein. Doch warum?

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Auch nach dem Studium der Szene aus allen zur Verfügung stehenden Perspektiven war sich der VAR offenbar nicht sicher, ob Akanjis Einsatz tatsächlich regelwidrig war.

Wie in der Bundesliga gilt auch bei der WM: Der Videoschiedsrichter soll nur bei „klaren, offensichtlichen Fehlentscheidungen“ eingreifen. Glück für Akanji.

 
 

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