WM 2018: Ausgerechnet diese beiden Leistungsträger fehlen Löw weiter im DFB-Trainingslager

Könnte das die Startformation im WM-Auftakt in Russland sein? Zumindest hinter Jérôme Boateng steht noch ein Fragezeichen.
Könnte das die Startformation im WM-Auftakt in Russland sein? Zumindest hinter Jérôme Boateng steht noch ein Fragezeichen.
Foto: imago
  • Joachim Löw gibt seine Pressekonferenz in Südtirol
  • 19 Spieler sind bereits vor Ort
  • Der Bundestrainer erwartet am Freitag den Rest der Truppe
  • Neben Toni Kroos muss Löw möglicherweise vorerst auch auf Boateng verzichten

Eppan. Wie schon in den Jahren 2010 und 2014 bereitet sich die deutsche Nationalmannschaft in Südtirol auf die WM vor. 19 von 27 Spielern sind am Mittwoch in Eppan eingetroffen.

Die restlichen Spieler erwartet Joachim Löw am Freitag, bis auf Toni Kroos (Champions-League Finale am Samstag) und möglicherweise auch Jérôme Boateng. Der Bayern-Verteidger soll wegen seiner Muskelverletzung vorerst noch in München bleiben und abschließend untersucht werden.

Wackelkandidaten im vorläufigen WM-Kader

Bei der am Donnerstag einberufenen Pressekonferenz gab der Bundestrainer eine Wasserstandsmeldung. Wie fit sind die angeschlagenen Spieler Manuel Neuer, Jérôme Boateng und Mesut Özil? Und wer muss sich besonders reinhängen, um nicht aus dem Kader aussortiert zu werden?

Einer der Wackelkandidaten ist Manuel Neuer. Sportlich unantastbar, muss er jedoch um seine Nominierung fürchten, weil er nahezu die komplette Saison verletzungsbedingt verpasst hat.

Löw gibt positives Signal bei Neuer

Löw ist jedoch sehr optimistisch, dass der Bayern-Torwart mit nach Russland reisen kann. „Stand heute gibt es keinerlei Probleme, auch nicht bei den höchsten Belastungen", sagte der Bundestrainer bei der PK. Neuer sei bereits vor einer Woche voll im Training eingestiegen.

Wenn er weiterhin keine Beschwerden habe, könne er dabei sein. Aber Löw betonte auch, dass er eine „Verantwortung gegenüber dem Team und der Gesundheit des Torhüters“ spüre. „Wir schauen mal von Tag zu Tag“, so der Weltmeister-Trainer.

Zeit hat er noch. Erst am 4. Juni muss Löw der FIFA den endgültigen Kader mitteilen. Bis dahin will sich Löw nicht in die Karten schauen lassen. Niemand spiele auf Bewährung oder sei von vornherein ein Streichkandidat. Das würde die Spieler nur verunsichern. „Man muss niemandem ins Gewissen reden, dass er hier Gas geben muss“

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Auch Özil und Boateng angeschlagen

Auch Mesut Özil klagte in den vergangen Wochen über Rückenprobleme und musste deshalb zwei Wochen aussetzen. „Mesut geht es gut, er hat zuletzt keine Beschwerden gehabt. Er hatte gestern Abend eine Untersuchung, soweit ist er voll belastbar“, beruhigte Löw.

Die Situation ist bei Jerome Boateng ungleich kniffliger. „Es ist noch nicht ganz hundertprozentig klar, ob er morgen anreisen kann. Es folgt erst noch die Abschlussuntersuchung in München, danach werden wir entscheiden“, verriet der Bundestrainer und weiter: „Er ist ziemlich an die Grenze herangegangen, bei Muskelverletzungen wollen wir keine Fehler machen. Alles ist nach Plan bei ihm. Im Laufe der nächsten Woche kann er möglicherweise teilweise in das Mannschaftstraining einsteigen.“ (ak/dpa)

 
 

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