WM 2018: Zuschauer kritisieren Island wegen Betontaktik gegen Argentinien – Fan stellt daraufhin etwas klar

Island errang bei der WM 2018 in Russland ein 1:1 - und musste wegen seiner Taktik Kritik einstecken.
Island errang bei der WM 2018 in Russland ein 1:1 - und musste wegen seiner Taktik Kritik einstecken.
Foto: dpa

Moskau. Eigentlich fliegen Island bei der WM 2018 in Russland die Sympathien internationaler Fans zu. Die kleinste WM-Nation gilt als wackerer Außenseiter. Auch am Samstag stellten die Isländer unter Beweise, warum selbst Top-Mannschaften wie Argentinien das Team von Trainer Heimir Hallgrimsson nicht unterschätzen sollten.

Mit absoluter Hingabe machten die Isländer die spielerischen Unzulänglichkeiten wett und rangen dem Vize-Weltmeister um Superstar Lionel Messi ein 1:1 ab.

WM 2018: Underdog Island nicht bei allen beliebt

Doch offenbar waren anschließend nicht alle Fans von der Leistung des Underdogs überzeugt. In den Sozialen Medien gab es viel Kritik an der isländischen Betontaktik.

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„Mauern funktioniert anscheinend immer. Wenn das mal bloß nicht die falschen Leute mitkriegen“, schreibt etwa ein User auf Twitter.

Island-Fan stellt etwas klar

Doch gegen derlei Kritik setzt sich ein Island-Fan auf Twitter zur Wehr – und stellt etwas klar.

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„Wenn ich sehe, wie Leute Island langweilig und defensiv nennen, dann klingt das so, als ob wir absichtlich so spielen. Unser Torwart dreht Filme und unser Rechtsverteidiger hat einen Job, bei dem er Salz herstellt. Er hat für die WM freigenommen. Wenn ihr euch nicht für uns freuen könnt, springt in den verdammten Ozean.“

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Hart erkämpftes 1:1 für Island gegen Argentinien

Der Post traf offenbar einen Nerv und sammelte bisher (17.6, 13.07 Uhr) über 100.000 Likes und über 30.000 Retweets.

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Island-Fan Anton war von dem Erfolg seiner Ansage offenbar selbst überrascht. Wegen der vielen Retweets sei sein Telefon so heiß gelaufen, dass er das Internet für 45 Minuten abstellen musste. Nach dem hart erkämpften 1:1 konnte er zwar aufatmen, gab aber zu: „Dieses Spiel hat mich 12 Jahre meines Lebens gekostet.“

 
 

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