Frankreich-Dänemark bei der WM 2018: Fans entsetzt: „Warum habe ich das nur getan?“

Paul Pogba ist einer von vielen Stars, auf die Frankreich-Trainer Deschamps beim WM-Spiel gegen Dänemark verzichtet.
Paul Pogba ist einer von vielen Stars, auf die Frankreich-Trainer Deschamps beim WM-Spiel gegen Dänemark verzichtet.
Foto: imago
  • Frankreich gilt als einer der Top-Favoriten auf den WM-Tital
  • Doch nicht nur gegen Dänemark enttäuschte die Equipe Tricolore
  • Viele Fans erinnerten sich an die Schande von Gijon

Moskau. Vor der WM 2018 hatten viele Fans Frankreich als Titel-Favoriten auf dem Zettel. Auf dem Papier erfüllte das französische Star-Ensemble die Erwartungen und gewann seine ersten beiden Gruppenspiele.

Deswegen waren die Franzosen bereits vor dem Spiel gegen Dänemark für das Achtelfinale qualifiziert. Aber die Art und Weise schmeckte vielen Fans gar nicht.

Frankreich gegen Dänemark: Teams ernten Pfiffe

Schon gegen Australien und Peru konnte die Equipe Tricolore spielerisch wenig überzeugen. Auch gegen Dänemark verzweifelten viele an der Spielweise der Franzosen. Das Spiel Frankreich gegen Dänemark glich einem Nicht-Angriffspakt.

Besonders pikant: Bei einem Unentschieden sollte nicht nur Frankreich, sondern auch Dänemark das Achtelfinale erreichen. Im Laufe der zweiten Halbzeit verloren die Fans auf den Rängen die Geduld und pfiffen Frankreich und Dänemark aus.

Frankreich enttäuscht: „Warum habe ich das nur getan?“

Besonders Frankreich kritisierten die User bei Twitter und Co.: „Frankreich mit null Kreativität, null Ideen, null Plan. Die Enttäuschung der WM bisher“, kommentiert einer.

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Ein anderer Fan bereute Frankreich beim Tippspiel als Weltmeister getippt zu haben: „Warum habe ich das nur getan?“

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WM 2018: Frankreich wechselt sogar den Torwart

Frankreich-Trainer Didier Deschamps versprach noch vor dem Spiel gegen Dänemark: „Wir spielen auf Sieg." Allerdings kündigte er auch an, einige Stammkräfte zu schonen, um Ersatzspieler mit einem Einsatz in Moskau bei Laune zu halten.

Seine Ankündigung machte Deschamps und wirbelte die Startformation der Franzosen ordentlich durcheinander. Gleich auf sechs Positionen änderte der Trainer die Aufstellung der Equipe Tricolore im Vergleich zur Partie gegen Peru.

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So konnte sich selbst sogar Ersatz-Torwart Steve Mandanda über einen Startelf-Einatz zwischen den Pfosten freuen. Dafür sitzt Hugo Lloris nur auf der Bank. Dort ist Frankreichs etatmäßige Nummer eins in bester Gesellschaft: Paul Pogba, Kylian Mbappé, Corentin Tolisso und Blaise Matuidi schauen ebenfalls nur zu.

Gefährdet Frankreich mit der Rotation den Titel?

Die Entscheidung des französischen Nationaltrainers die Startelf-Formation derart durchzuwirbeln, sorgte nicht nur für Verständnis.

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Bei Twitter erntete Deschamps Kritik. Die User fürchten, dass Frankreich wegen der Rotation aus dem Tritt kommen könnte: „Kann mir einer den Sinn dahinter erklären, so viele Spieler aus dem WM-Rythmus herauszuholen?“, fragte ein User. Ein anderer antwortet: „Weil Deschamps kein guter Trainer ist.“

Nichtangriffspakt bei Frankreich gegen Dänemark

Trotz der zahlreichen Wechsel agierte Frankreich gegen Dänemark immerhin gut sortiert. Aus einer stabilen Defensive heraus entwickelten die Franzosen allerdings zu wenig Zug zum Tor.

Dänemark versuchte es meist über Konter, tauchte aber auch kaum gefährlich vor dem Tor der Franzosen auf. So blieb es nach einer ereignisarmen Partie mit den wenigsten Torabschlüssen der bisherigen WM beim 0:0. Das reichte beiden Teams für den Einzug ins Achtelfinale.

Erinnerung an die Schande von Gijon

Manch einer erinnerte sich bei dem Spielverlauf an die „Schande von Gijon“ bei der WM 1982 in Spanien. Damals geriet das letzte Gruppenspiel zwischen Deutschland und Österreich zur Farce.

Nach der frühen deutschen Führung einigten sich beide Teams quasi auf einen Nichtangriffspakt. Das Spiel endete 1:0, wodurch beide weiterkamen und Algerien ausschied.

Schwere Vorwürfe gegen Frankreich und Dänemark

Auch nach dem Spiel zwischen Frankreich und Dänemark erhoben einige Fans den Vorwurf der Spielmanipulation: „Für ein abgesprochenes 0:0 im letzten Gruppenspiel sollten beide Teams rausfliegen“, forderte ein Twitter-User.

In diesem Fall hatte das Ergebnis zumindest keine Bedeutung, da Australien im parallel laufende Spiel gegen Peru unterlag. Bei dem Ergebnis hätte Dänemark somit auch bei einer Niederlage nicht verdrängt werden können.

 
 

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