Sensation bei Russland gegen Spanien! Der nächste Titelfavorit scheitert in einem Elfer-Drama – dank dieser Mega-Parade

Mit dieser Parade zog Russland ins Viertelfinale ein.
Mit dieser Parade zog Russland ins Viertelfinale ein.
Foto: firo

Moskau. Spanien gegen Russland – Im dritten Achtelfinal-Spiel der WM 2018 war die Ausgangslage klar. Trotz mäßiger Vorrunde gingen die Spanier als klarer Favorit gegen den Gastgeber in Rennen. Die Russen hingegen konnten durch den Einzug in die K.o.-Runde befreit aufspielen.

In der Anfangsphase der Partie beschränkte sich Russland zunächst aufs Verteidigen. Die Spanier brauchten eine Standard-Situation, um das Abwehrbollwerk des Gastgebers zu durchbrechen.

Spanien jubelt gegen Russland über sensationelles Eigentor

Eine Freistoßflanke von Marco Acensio verwertete allerdings kein Spanier zur Führung. Stattdessen war es Russland-Verteidiger Sergey Ignashevich, der den Ball über die eigene Linie beförderte (12.) – und wie!

Während Ignashevich sich auf einen Zweikampf mit Spaniens Sergio Ramos konzentrierte, der eher an die Sportart Ringen erinnerte, fiel die Kugel auf die Hacke des fallenden russischen Innenverteidger. Von da segelte die Kugel sehenswert ins lange Ecke. Keine Chance für Torwart Akinfeev.

Oliver Kahn bezeichnete das Abwehrverhalten in der Halbzeit-Pause als „individuelle Kreisklasse“. Ignashevich hatte in der Szene nicht auf den Ball, sondern nur auf seinen Gegner geachtet.

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Spaniens erster Torschuss in der Nachspielzeit

Nach der Führung legte Spanien gegen Russland allerdings nicht nach, sondern verwaltete das Ergebnis. Trotz gewohnt hoher Passquote übte Spanien wenig Druck auf das Tor der Russen aus.

Den ersten eigenen Torschuss der Spanier verzeichneten die Statistiker erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Da stand es allerdings schon 1:1.

Russland jubelt über Ausgleich

Denn Artem Dzyuba verwandelte fünf Minuten vor dem Seitenwechsel einen Strafstoß für Russland. Zuvor hatte der Mittelstürmer selbst den Arm von Gerard Piqué aus kurzer Distanz angeköpft.Zwar hatte der spanische Verteidiger den Ball nicht kommen sehen.

Doch sein Arm war weit über Kopfhöhe. Somit blieb Schiedsrichter Björn Kuipers aus den Niederlanden keine andere Wahl, als auf Strafstoß zu entscheiden und Piqué zu verwarnen.

Bei Twitter spekulieren die Nutzer bereits, wo sich der Verteidiger vom FC Barcelona die Bewegung abgeguckt haben könnte. Etwa bei seiner Freundin Shakira?

Schmidt: „Als würde Spanien bergauf und gegen den Wind spielen“

In der zweiten Halbzeit flachte die Parte zwischen Spanien und Russland zunehmend ab. Wenig Abschlüsse, kaum Torraumszenen und wenig sonstige Höhepunkte.

Besonders schwer wog die Kost im Vergleich zum Achtelfinal-Kracher des Vortags zwischen Frankreich und Argentinien. ZDF-Kommentator Oliver Schmidt war besonders von den Spaniern enttäuscht: „Als würde Spanien bergauf und gegen den Wind spielen“, beschrieb er die Angriffsbemühungen des Weltmeisters von 2010.

Manch einer sah Parallelen zur blamablen Vorstellung der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2018:

Iniesta scheitert knapp

Weder Spanien noch Russland gelang in der regulären Spielzeit Lucky Punch. Nur der eingewechselte Andres Iniesta brachte das Tor der Russen in Gefahr. Doch sein Schuss von der Strafraumgrenze (85.) vereitelte Akinfeev mit einer starken Parade.

Es blieb beim 1:1 nach 90 Minuten. Somit ging das Achtelfinale zwischen Spanien und Russland als erstes Spiel bei der WM 2018 in die Verlängerung.

Akinfeev macht die Sensation perfekt

Doch auch hier kamen beide Mannschaften nicht mehr zwingend vors Tor. Iniesta machte den Anfang und verwandelte eiskalt. Doch Koke und Iago Aspas zeigten Nerven und scheiterten an Russlands Keeper Akinfeev. Und so machte Russland gegen Spanien die Sensation perfekt!

 
 

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