WM 2018: Mats Hummels für Deutschland gegen Schweden doch dabei?

Foto: Getty Images

Sotschi. Schock in Sotschi: Weltmeister Deutschland muss gegen Schweden offenbar auf Abwehrspieler Mats Hummels verzichten.

Mats Hummels fehlt der DFB-Elf wohl wegen einer Halswirbelverletzung.

Mats Hummels fehlt Deutschland gegen Schweden

"Mats wird wahrscheinlich nicht spielen können. Er hat Probleme mit dem Halswirbel", sagte Bundestrainer Joachim Löw im ZDF: "Er kann sich nur schlecht bewegen."

Mats Hummels war an der Seite von Jerome Boateng im deutschen Abwehrzentrum gesetzt. Erste Alternativen sind dessen Münchner Klubkollege Niklas Süle und Antonio Rüdiger vom FC Chelsea.

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Hummels kann nicht trainieren

Hummels hat sich die Verletzung im Training am Donnerstag zugezogen. "Er konnte in keine Kopfballduelle gehen, und es hat sich nicht entscheidend verbessert, trainieren kann er nicht", sagte Löw. Weil gegen Schweden Spieler gebraucht würden, "die im Luftkampf gut sind", mache ein Einsatz von Hummels "eher keinen Sinn".

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Mats Hummels vielleicht doch dabei?

Mats Hummels selbst hat noch ein Fünkchen Resthoffnung auf einen Einsatz. "Ich habe immer noch ein bisschen Hoffnung für morgen", schrieb er bei Twitter: "Man will so ein wichtiges Spiel schließlich nicht verpassen."

Wer läuft für das DFB-Team auf?

Das Abwehrzentrum ist nicht die einzige Stelle, auf der es im DFB-Team Änderungen in der Startelf geben könnte. Oliver Bierhoff hatte bereits vorher angedeutet, dass es gegen Schweden eine andere Startformation gibt als gegen Mexiko. "Wir müssen jetzt schauen, was personell passiert. Irgendeinen Impuls wird es schon geben", sagte der DFB-Teammanager.

Viele Experten vermuten, dass Marco Reus in der Startelf stehen wird. Der BVB-Star brachte im Spiel gegen mexiko nach seiner Einwechslung in der 60. Minute Schwung ins deutsche Spiel.

Der Bundestrainer wird zudem wohl den von seinem Infekt genesenen Jonas Hector anstelle von Marvin Plattenhardt wieder ins Team nehmen. Außerdem drängt Marco Reus in die Mannschaft, eine offensive Alternative ist Mario Gomez. "Könnte sein", sagte Löw über einen möglichen Einsatz des Stürmers von Beginn an.

Deutschland gegen Schweden unter Druck

Nach dem 0:1 zum Auftakt gegen Mexiko steht die DFB-Elf unter Zugzwang. "Wir stehen mit dem Rücken an der Wand", sagte Löw. Eine weitere Niederlage würde das Aus bedeuten, sofern Mexiko gegen Südkorea mindestens einen Punkt holt. "Ich habe der Mannschaft gesagt: Die zwei wichtigsten Waffen sind Energie und eine andere Körpersprache", sagte Löw.

Sein grundsätzliches Vertrauen in die Weltmeister sei nicht erschüttert, betonte Löw. "Wir sind in der Weltspitze immer noch sehr weit oben, warum sollten wir nach einem Spiel alles in Frage stellen? Das wäre ja fatal!"

Anstoß des Spiels zwischen Deutschland und Schweden ist am Samstagabend um 20 Uhr.

Die voraussichtliche deutsche Aufstellung:

Neuer - Kimmich, Boateng, Süle, Hector - Khedira, Kroos - Müller, Özil, Reus - Werner (Gomez). - Trainer: Löw

(fs/dhe/sid)

 
 

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