England gegen Tunesien bei WM 2018: Deshalb trug die ARD-Reporterin beim Spiel einen Tropenhelm

Mückenplage bei England gegen Tunesien: ARD-Reporterin Julia Scharf und England-Star Trent Alexander-Arnold hatten in Wolgograd ihre Probleme.
Mückenplage bei England gegen Tunesien: ARD-Reporterin Julia Scharf und England-Star Trent Alexander-Arnold hatten in Wolgograd ihre Probleme.
Foto: ARD - imago/Focus images

Wolgograd. Das Spiel bei der WM 2018 zwischen England und Tunesien hatte noch gar nicht angefangen, da gab es schon den ersten Aufreger.

In Wolgograd machte sich vor der Partie zwischen England und Tunesien eine Mückenplage breit. Schon Tage vor dem Spiel von England gegen Tunesien hatten die Behörden in der Gegend rund um die Millionenstadt im Süden Russlands großflächig mit Insektenspray gearbeitet. Genützt hat es offenbar herzlich wenig.

England - Tunesien mit großer Mückenplage

ARD-Reporterin Julia Scharf meldete sich wenige Minuten vor Anpfiff des Spiels zwischen England und Tunesien mit einem Imkerhut bekleidet aus der Arena in Wolgograd. „So witzig wie es aussieht, ist es leider nicht“, sagte Scharf: „Es gibt hier eine massive Mücken- und Fliegenplage. Die Einheimischen laufen in der Stadt tatsächlich mit solchen Hüten rum.“

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Scharf erklärte: „Je weiter man an die Stadtrandgebiete kommt, ans Ufer der Wolga, da wird es noch viel schlimmer. Gestern bei den technischen Proben war es so, dass Kameramänner komplett zerstochen wurden mit bis zu 20 Stichen im Gesicht.“

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Keeper wurden zu Fliegenfängern

Die Fans vor Ort schützten sich mit Lotionen vor der Plage. „Jeder hat sich mit speziellem Öl eingeschmiert, was hoffentlich hilft“, so die ARD-Reporterin vor dem Spiel zwischen England und Tunesien.

Scharf weiter: „Ob es die Spieler beeinflusst, können wir noch nicht sagen. Falls die Torhüter wild um sich fuchteln, hat der Begriff des Fliegenfängers definitiv seine Berechtigung.“

Plage erinnert an EM-Finale 2016

Die Bilder erinnerten an die Mottenplage beim Finale der vergangenen Europameisterschaft zwischen Frankreich und Portugal (0:1 n.V.) in Paris. Dort hatten tausende Motten das Stade de France am Finaltag heimgesucht.

Mücken hatten keine Auswirkungen auf Treffsicherheit der Spieler

Die Spieler störten sich während der Partie zwischen England und Tunesien offenbar nicht an den Insekten. Die Engländer legten los wie die Feuerwehr und gingen durch Harry Kane schon in der 11. Minute in Führung.

Tunesien kämpfte sich in die Partie

Nach einem Sturmlauf der Engländer in den ersten 20 Minuten kam Tunesien immer besser ins Spiel. Die Nordafrikaner versteckten sich dabei keineswegs, sondern spielten ebenfalls mutig nach vorne.

Umstrittener Elfmeter für Tunesien

Nicht ganz unverdient war dann auch der Ausgleich. Ferjani Sassi erzielte per Foulelfmeter das 1:1 für Tunesien.

Der Elfmeter war jedoch umstritten. Nach einer Flanke in den englischen Strafraum ging Fakhreddine Ben Youssef bei einem Zweikampf mit Kyle Walker zu Boden. Der kolumbianische Schiedsrichter Wilmar Roldan Perez entschied zunächst auf Elfmeter, hielt dann aber Rücksprache mit dem Videoreferee. Dieser bestätigte die ursprüngliche Entscheidung.

Fans feierten die Mücken

Viele TV-Zuschauer waren über die Mückenplage froh. Bei Twitter waren sich viele Fußballfans einig: Die Mücken sorgen dafür, dass die Spieler auf dem Platz ordentlich rennen. Somit hätten die Insekten einen großen Anteil an der hohen Attraktivität der ersten Halbzeit.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufhörte. Tunesien präsentierte sich als ebenbürtiger Gegner. Doch mit einem Treffer in der 90. Minute entschied Harry Kane die Partie zugunsten der Engländer.

„Football’s Coming Home“

In der Arena in Wolgograd lief nach Abpfiff der berühmte Song „Football’s Coming Home“. Mit dieser Hymne durften die englischen Fans ihren glücklichen Sieg feiern.

 
 

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