Deutschland – Saudi-Arabien: Als Oliver Bierhoff auf Özil und Gündogan angesprochen wird, verliert er die Fassung

Oliver Bierhoff verlor in der ARD vor dem Testspiel zwischen Deutschland und Saudi-Arabien kurzzeitig die Fassung.
Oliver Bierhoff verlor in der ARD vor dem Testspiel zwischen Deutschland und Saudi-Arabien kurzzeitig die Fassung.
Foto: ARD

Leverkusen. Der Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Oliver Bierhoff hat vor dem Test zwischen Deutschland und Saudi-Arabien (hier alle Infos zum Spiel im Liveticker) ARD-Moderator Alexander Bommes ungewöhnlich deutlich für eine Frage zurechtgewiesen. Dieser hatte noch einmal nachgefragt, wie der DFB mit dem Thema umgehe, dass sich Mesut Özil und Ilkay Gündogan vor einigen Wochen mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan getroffen haben.

Oliver Bierhoff reagierte im Gespräch mit Bommes und Experte Thomas Hitzelsperger sehr aufgeregt. Der DFB-Manager ärgerte sich darüber, dass von den beiden Spielern immer wieder und immer noch gefordert werde, dass sie sich entschuldigen und die Medien das Thema nicht auf dich ruhen lassen.

Deutschland - Saudi-Arabien: Oliver Bierhoff sauer auf die ARD und die Medien

"Wenn dir jeden Tag dieses Thema vor die Nase gesetzt wird, dann siehst du dieses Thema auch immer. Da ist irgendwann auch mal wichtig, dass man sagt: Ich will es ausblenden", meinte Oliver Bierhoff. Bommes entgegnete: "Es verbietet natürlich keiner, den Spielern das Thema selbst aktiv zu beenden, was sie selbst natürlich aufgemacht haben."

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Daraufhin erregte sich Bierhoff noch mehr. "Sind wird doch ehrlich, Ihr beendet das doch nicht. Ihr bringt das Thema doch wieder auf, weil Ihr nichts anderes zu berichten habt, oder warum auch immer“, meinte er.

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Und weiter: "Ilkay Gündogan hat geredet, hat Interviews gemacht. Es wird trotzdem wieder thematisiert. Deswegen ist mein Ratschlag auch an die Jungs, obwohl ich ein medienfreundlicher Mensch bin: Redet nicht mehr darüber, keine Fragen mehr darüber, konzentriert euch jetzt auf den Sport."

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Die Premier-League-Spieler Özil (FC Arsenal) und Gündogan (Manchester City) hatten den türkischen Präsidenten im Mai bei einer Veranstaltung in London getroffen, bei der Stipendien aus der Türkei verteilt worden waren. Dabei überreichten sie Erdogan Trikots und ließen sich mit ihm fotografieren. (las)

 
 

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