Belgien wirft Brasilien raus: Mal wieder Spott für Neymar – wegen dieser Aktionen

Brasilien gegen Belgien: Neymar stand mal wieder im Fokus. In diesem Zweikampf bekam er einen Schlag von Marouane Fellaini ab.
Brasilien gegen Belgien: Neymar stand mal wieder im Fokus. In diesem Zweikampf bekam er einen Schlag von Marouane Fellaini ab.
Foto: ZDF

Kasan. Das WM-Viertelfinale zwischen Brasilien und Belgien (1:2 - Infos zum Spielverlauf und alle Highlights weiter unten) war noch keine sechs Minuten alt, da stand Neymar schon wieder im Fokus. Es sollten in der Partie zwischen Brasilien und Belgien noch weitere strittige Szenen um Neymar folgen. Aber eins nach dem anderen.

Bei der WM in Russland war Neymar zuvor schon oft wegen Schauspieleinlagen aufgefallen und hatte bei Fußballfans aus aller Welt große Wut entfacht. Im Spiel von Brasilien gegen Belgien dauerte es knapp sechs Minuten, bis Neymar erstmals am Boden lag.

Brasilien gegen Belgien - Neymar im Fokus

Zu seiner Verteidigung: In einem harten Zweikampf schlug Belgiens Marouane Fellaini dem Brasilianer unabsichtlich mit dem Arm in den Nacken. Dass Neymar bei diesem Zweikampf zu Boden ging, war weniger Schauspielerei als vielmehr die logische Konsequenz nach der kurzen Rangelei im Mittelfeld.

Den Zuschauern der Partie zwischen Brasilien und Belgien war es herzlich egal. Sie regten sich trotzdem mächtig auf.

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„Haare gebrochen!“

„Wow, Neymar hat ganze sechs Minuten für seine erste Show-Einlage gebraucht“, schrieb ein User bei Twitter ironisch, und ein anderer gab augenzwinkernd eine ärztliche Diagnose ab: „Haare gebrochen!“

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„Neymar liegt, ich gehe ein Bier holen“

Wieder ein anderer Nutzer meinte: „Minute 6: Neymar liegt erstmals. Ich gehe mir mal ein Bier holen. Das kann dauern.“

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„Stark, Fellaini, weiter so“

Andere Fans feierten hingegen den Faustschlag von Fellaini gegen den ungeliebten Neymar. „Stark, Fellaini, weiter so“, schrieb ein Twitter-Nutzer, und der nächste meinte lakonisch: „Danke!“

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Neymar mit einigen Schauspieleinlagen bei der WM

In den vergangenen Wochen war Neymar bei der WM mehrmals mit Schauspieleinlagen aufgefallen. Das Schweizer Nachrichtenportal RTS rechnete aus, dass Neymar während der ersten vier WM-Spiele der Brasilianer insgesamt ganze 14 MInuten auf dem Boden lag.

Am spektakulärsten war seine Einlage im Spiel gegen Serbien. Dort war er gefoult worden und rollte danach gefühlte Kilometer über den Boden. Ein Satire-Video mit dem rollenden Neymar wurde sofort zum Internet-Hit.

An Neymar scheiden sich die Geister

Die einen verteufeln ihn wegen seiner Schauspieleinlagen, die anderen lieben ihn wegen seines fußballerischen Könnens. An dem brasilianischen Superstar scheiden sich die Geister.

Neymar blieb unverletzt

Aber zurück zum Spiel zwischen Brasilien und Belgien: Neymar schüttelte sich nach dem ruppigen Zweikampf kurz und spielte dann weiter. Auf große Schauspielerei verzichtete der Superstar von Paris Saint-Germain in dieser Szene.

Hohn und Spott hagelte es trotzdem. Wir haben weiter unten einige Reaktionen gesammelt.

Schwalbe in der zweiten Halbzeit

In der zweiten Halbzeit erhitzte Neymar erneut die Gemüter. In der 53. Minute zog Neymar in den belgischen Strafraum und hob in einem Zweikampf ab. Schiedsrichter Milorad Mazic ließ weiterlaufen. Es hätte jedoch Gelb für Neymar geben müssen. Denn es handelte sich in dieser Szene um eine klare Schwalbe.

Brasilien gegen Belgien mit viel Pech

Gegen Belgien lief für Brasilien wenig zusammen. Die Belgier gingen in der ersten Halbzeit durch ein Eigentor von Fernandinho sowie einen Treffer von Kevin De Bruyne in Führung.

In der zweiten Halbzeit ließen die Brasilianer beste Chancen liegen, und dann kam auch noch eine unglückliche Entscheidung des Video-Schiedsrichters hinzu. In der 56. Minute wurde Gabriel Jesus im belgischen Strafraum von Vincent Kompany umgegrätscht. Schiri Mazic zeigte sofort auf den Punkt.

Dann schaltete sich jedoch der VAR ein. Laut des Videoschiedsrichters handelte es sich in dieser Szene um kein Foul von Kompany - eine zumindest fragwürdige Entscheidung.

Renato Augusto machte es nochmal spannend

Der frühere Leverkusener Renato Augusto traf in der 76. Minute zum 1:2 und machte es nochmal spannend. Doch erneut Renato Augusto (80.) und Coutinho (85.) vergaben freistehend vor dem belgischen Tor beste Chancen zum Ausgleich.

Am Ende blieb es beim 2:1 für Belgien. Die Belgier ziehen damit ins Halbfinale ein, wo sie auf Frankreich treffen.

Nächste WM-Enttäuschung für Brasilien

Für die Brasilianer war es hingegen die nächste große WM-Enttäuschung. Nach dem 1:7-Debakel im Halbfinale gegen Deutschland bei der Heim-WM vor vier Jahren wollte die Selecao in diesem Jahr den großen Wurf schaffen. Doch für Neymar und Co. ist nun bereits im Viertelfinale Schluss.

De Bruyne: „Jetzt wollen wir mehr“

Während bei den Brasilianern großer Frust herrschte, schwebten die Belgier auf Wolke sieben. „Wir sind unglaublich stolz“, sagte Superstar Kevin De Bruyne: „Jetzt stehen wir unter den besten Vier der Welt. Und jetzt wollen wir mehr.“

 
 

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