Argentinien-Kroatien: Trainer-Legende spottet über DIESEN bösen Patzer

Argentinien-Torwart Willy Caballero leistete sich gegen Kroatien einen schlimmen Blackout.
Argentinien-Torwart Willy Caballero leistete sich gegen Kroatien einen schlimmen Blackout.
Foto: imago

Nischni Nowgorod. Argentinien gegen Kroatien. Was für ein Kracher am zweiten Spieltag in der Gruppe D. Nach dem peinlichen Unentschieden zum Auftakt gegen Fußballzwerg Island, stand Argentinien vor dem Duell gegen den Geheimfavoriten Kroatien gehörig unter Druck – und sollte diesem nicht gewachsen sein. Am Ende stand es 0:3 aus Sicht der Südamerikaner.

Argentinien-Trainer Jorge Sampaoli krempelte sein Team gegenüber dem Auftaktspiel um. Angel di Maria, Lucas Biglia und Marcos Rojo landeten auf der Bank und landeten in prominenter Gesellschaft. Denn auch das Duo von Juventus Turin, Gonzalo Higuain und Paulo Dybala musste von Beginn an zuschauen.

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Für die DFB-Mannschaft steht bei der WM am Samstag gegen Schweden schon das erste Endspiel an.
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WM 2018: Argentinien und Kroatien liefern sich harten Schlagabtausch

Dass viel auf dem Spiel stand, merkten die Zuschauer in jeder Situation. Es ging ordentlich zur Sache. Phasenweise glich die erste Halbzeit einer wahren Abnutzungsschlacht.

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Schiedsrichter Ravshan Irmatov verwarnte trotz diverser, teils überharter Fouls, in der ersten Halbzeit lediglich den Frankfurter Ante Rebić (39.). Viele Zuschauer, die sich auf ein Fußballfest gefreut hatten, reagierten genervt auf die zahlreichen Unterbrechungen:

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Argentinien und Kroatien vergeben kläglich

Neben der gesunden Härte des Spiels hätte es auf beiden Seiten vor dem Seitenwechsel durchaus klingeln können. Erst verzog Pèrez vollkommen frei stehend aus 14 Metern und schob den Ball knapp am kroatischen Kasten vorbei (30.).

Fast im direkten Gegenzug verpasste Ex-Bayern Star Mario Mandžukić eine Riesenchance zur Führung. Der Kroate segelte fünf Meter vor dem Tor der Argentinier an einer Flanke des Rechtsverteidigers Vrsaljko vorbei.

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Oliver Kahn kam in der Halbzeitpausen-Konferenz im ZDF zu einem vernichtenden Urteil. Hätte ein Torwart den Ball so falsch eingeschätzt, würde man ihm das wochenlang vorhalten. „Den muss er machen“, meinte der Titan.

Caballero mit heftigem Patzer

Als hätte Kahn es geahnt, leistete sich nach dem Seitenwechsel tatsächlich ein Torwart einen vergleichbaren Bock wie Mandžukić. Der Unglücksrabe: Willy Caballero. Der argentinische Torwart versuchte einen Rückpass zu klären und lupfte den Ball in die Füße von Ante Rebić.

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Der Kroate fackelte nicht lange und nagelte die Kugel volley in die Maschen (53.). Kroatien feiert den technisch überragenden Treffer des Frankfurters.

José Mourinho spottet

Oliver Kahn analysierte nach dem Spiel, dass der „Chip“ des argentinischen Torwarts schlicht zu kurz war. Eine Steilvorlage für einen Twitter-User, der das Szenario kurzerhand bildlich darstellte:

Noch böser spottete Trainer-Legende José Mourinho. Der Portugiese, aktuell bei Manchester United, sagte im russischen Fernsehen: „Caballero oder ich im Tor - das wäre das Gleiche gewesen. Ich hätte genau so gut gehalten wie er.“

Kroatien zerlegt Argentinien

Argentinien zeigte Moral und hätte in der weiterhin hart geführten Partie durchaus die Möglichkeiten zum Ausgleich gehabt. Doch unter anderem Linoel Messi scheiterte aus kürzer Distanz am Abwehrbollwerk der Kroaten.

In der 80. Minute war es dann der kroatische Superstar Luka Modric, der für die Vorentscheidung sorgte. Mit seinem präzisen Distanzschuss aus rund 20 Metern ließ der Mann von real Madrid Caballero keine Chance.(80.).

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Und es kam noch dicker. Der überragende Ex-Schalker Ivan Rakitic zirkelte zunächst noch einen Freistoß an die Latte (86.), bevor er kroatischen Konter in der Nachspielzeit (90+1) vollendete.

Argentinien vor dem Aus

Durch den überraschend deutlichen Sieg hat sich Kroatien bereits frühzeitig für das Achtelfinale qualifiziert. Spätestens nach dem eindrucksvollen Auftritt gegen Argentinien dürfte Kroatien bei dieser WM als Kandidat auf den Titel gelten.

Argentinien hingegen steht vor dem Aus bei der WM 2018. Nach nur einem Punkt aus zwei Spielen sind die Südamerikaner am dritten Spieltag gegen Nigeria zum Siegen verdammt. Es könnte das letzte WM-Spiel des Superstars Lionel Messi werden.

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Für nicht ganz so heimliche Freude dürfte das schwache Abschneiden der Argentinier bei Cristiano Ronaldo sorgen.

Messis ewiger Konkurrent spielt bei der WM groß auf, erzielte in zwei Spielen schon vier Treffer. Portugal reicht nun ein Unentschieden gegen den krassen Außenseiter Iran für einen Einzug ins Achtelfinale.

Lionel Messi wartet weiterhin auf einen großen Titel

Lionel Messi fehlt bisher ein großer Titel mit der argentinischen Nationalmannschaft. Bei der Copa America, dem südamerikanischen Pendant zur Europameisterschaft, belegte Argentinien in der Ära Messi 2007 und 2015 den zweiten Platz.

Auch bei der WM 2014 im Brasilien reichte es nur für den zweiten Platz. Messis Argentinier unterlagen im Finale gegen Deutschland.

 
 

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